Samstagmorgens ist die beste Zeit, um diese Mischung aus Köstlichkeiten, Musik und nettem Geplänkel in dem alten Steingebäude, dem ehemaligen Maismarkt, zu erleben. Unter der neuen Überdachung erwartet Sie ein geschäftiges Treiben, das Händler aus der ganzen Region anzieht. Kaufen Sie leckeres Dinkelbrot, Fisch aus West-Cork, Obst und Gemüse aus Kerry und wählen Sie aus einem köstlichen Angebot an Biowurst, Oliven, Marmeladen, Pasteten und einheimischen Pralinen.
3. Drücken Sie die Schulbank mit Limericks berühmtesten Schriftsteller
Das alte Schulgebäude des Pulitzer-Preis-Gewinners Frank McCourt ist heute ein Museum, in dem Sie alles über das Leben des Autors erfahren. Obwohl er in Brooklyn geboren wurde, ging McCourt in Limerick zur Schule. Seine Kindheit dort beschrieb er im Bestseller Die Asche meiner Mutter.
Im Leamy House, einem schönen, denkmalgeschützten Gebäude im Tudor-Stil, erfährt man von den ärmlichen Verhältnissen, in denen der Schriftsteller aufwuchs. Die rekonstruierte Schule ist der ursprünglichen nachempfunden; von Karten und Tafeln bis zu Tintenfässern und an einem Tisch sitzt eine Puppe, die französische Grammatik lernt.
Nach Ihrem Besuch dort können Sie an der Angela’s Ashes Walking Tour teilnehmen. Bei dieser Stadtführung sehen Sie nicht weniger als 42 Schauplätze aus dem Buch ‚Die Asche meiner Mutter‘. Sie kommen an dem Postamt vorbei, bei dem der Autor als Telegrammzusteller gearbeitet hat, und am wunderschönen georgianischen Pery Square neben dem People’s Park, beides Hauptattraktionen von Limerick.
4. Im White House Gedichte lesen
Kein geringerer als der irische Präsident Michael D. Higgins selbst, in Limerick geboren, hat im White House bereits seine Gedichte rezitiert. Es ist das älteste Pub der Stadt und der Lieblingstreffpunkt von Dichtern, Schriftstellern und Intellektuellen. Wenn Sie Glück haben, hören Sie vielleicht sogar einen „Limerick“.
Jeden Mittwoch legt Barney Sheehan seine Fliege an und präsentiert die besten Barden der Stadt. Besucher sind herzlich eingeladen ihre eigenen Gedichte vorzulesen und es gibt sogar kostenlose Knabbereien. Glenn McLoughlin, der Besitzer des Pubs, bezeichnet Limerick als „großes Dorf“ und erzählt, dass die Poesie ein gutes Ventil für die Leute ist: „Sie inspirieren sich gegenseitig. Touristen lieben es dabei zu sein und selbst mitzumachen.“
5. Auf den Spuren des Spiels aller Spiele im Thomond Park-Stadion
Bei einer Führung durch die heiligen Hallen des Thomond Park-Rugbystadions, wo Munster 1978 die starken All Blacks aus Neuseeland 12-0 besiegte, gewinnt man schnell einen Eindruck von der Sportkultur Limericks. Sie werden die Bereiche besichtigen, die normalerweise den Spielern und Sportfunktionären vorbehalten sind, und das Museum besuchen.