Killarney

Killarney Lakes, County Kerry
Killarney Lakes, County Kerry

Schon vor dem berühmten Besuch von Königin Victoria hatte Killarney sich als Touristenmagnet einen Namen gemacht

Milliarden von Postkarten wurden schon aus Killarney verschickt. Und da Postkarten inzwischen eine aussterbende Kunstform sind, sind es heute Milliarden von Tweets, Facebookeinträgen und Flickr-Sets.

Einfach gesagt ist Killarney die Grand Central Station des Tourismus für den Südwesten, ein pulsierender Knotenpunkt, wo sich das Paradies und gute Unterhaltung treffen.

Der paradiesische Killarney National Park bietet jede Art Landschaft, für die Irland berühmt ist. Kerrys Prunkstück beheimatet den höchsten Berg von Irland (den 1.041 m hohen Carrauntoohil), faszinierende Seen und Wälder und den reißenden Torc Waterfall.

Kein Wunder, dass man Kerry ‚Das Königreich‘ nennt.

Im Zentrum des Parks liegt der Ansitz Muckross House, wo Königin Victoria 1861 übernachtete. Die Königin hatte ihren Besuch sechs Jahre im Voraus angekündigt – genügend Zeit für eine Umgestaltung des Hauses. Als sie endlich kam, brachte sie Ihr eigenes Bett und ein 100-köpfiges Gefolge mit. Über 150 Jahre später sind der Ansitz aus dem 19. Jahrhundert und die gestalteten Gärten als nationales Kulturgut zur Besichtigung geöffnet.

In der Stadt

Das Tor zum Nationalpark – wenn nicht sogar zu ganz Kerry – ist Killarney. Die Stadt wurde von Thomas Browne (Lord Kenmare) vor über 250 bekannt gemacht. Queen Victoria folgte und schon 1895 brachte Thomas Cook die ersten Pauschalreisenden hierher.

Killarney ist ein pulsierender Knotenpunkt, der mehr zu bieten hat als Shamrock und Shillelaghs (das irische Kleeblatt und den traditionellen hölzernen Wanderstab). Hier kann man in ein und demselben Restaurant Boxty – einen traditionellen irischen Kartoffelpfannkuchen – und Bruschetta bestellen. Man kann ein irisch-amerikanisches Kabarett beklatschen oder auf Radio Kerry dem einheimischen Football-Helden Paul Galvin zuhören, wie er Hip Hop und Grime auflegt.

Man kann sich in einem Fünf-Sterne-Hotel erholen oder 15 km zu Kate Kearney’s Cottage radeln und dort ein wohlverdientes Bier genießen. Die Möglichkeiten sind schier endlos. 

Großartige Landschaft

Der Ring of Kerry, eine 179 km Panoramastraße um die Halbinsel Iveragh, ist weit über die Grenzen Irlands hinaus bekannt. Killarney ist dabei einer der traditionellen Ausgangspunkte für die Tour. Der Ring ist eine Autoroute, aber wer eine bessere Kondition hat kann die spektakuläre Landschaft von West-Kerry natürlich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erleben.

In Killarney beginnt der Kerry Way, eine 200 km lange Wandertour, für die normalerweise acht Tage veranschlagt werden. Einfachere Wanderungen bieten die Waldwege um die Festung Ross Castle oder der vierstündige Rundweg um den See Muckross Lake.

Freunde und Familien können sogar mit einer Droschke fahren – seit jeher bringen die Pferdekutschen die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten.

Ein Tipp zum Schluss: Nach oben schauen – im Killarney National Park sind mehrere Seeadler beheimatet, die sich seit ihrer Wiederansiedlung vor fünf Jahren gut eingelebt haben.

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