Limerick

King John’s Castle
King John’s Castle

Stadtmärkte, ein Fünf-Sterne-Landgut, Mountainbike-Strecken und die örtliche Rugby-Mannschaft Munster Rugby - Limerick vereint Stadt und Land auf perfekte Weise

Beginnen wir jedoch von vorn. Ein Limerick ist ein scherzhaftes oder geistreiches Gedicht in fünf Zeilen, das im 19. Jahrhundert durch Edward Lear bekannt wurde. Die Grafschaft Limerick ist etwas ganz anderes. Sie ist vielfältiger, lustiger und hat eine interessantere Geschichte.

Die Stadt, die der Grafschaft ihren Namen gibt, liegt an der Mündung des Flusses Shannon und ist die drittgrößte der Insel. Die Stadt zu beschreiben, ist alles andere als einfach. Limerick war der düstere Schauplatz für Frank McCourts autobiographischen Roman Die Asche meiner Mutter, in dem er seine Kindheit verarbeitet. Heute aber findet man hier eine zu neuem Leben erweckte Kunstgalerie, elegante neue Hotels und Thomond Park, das imposante Stadion der passionierten Rugby-Union-Mannschaft Munster Rugby.

Gerade hat man noch in King John’s Castle das mittelalterliche Leben erkundet und im nächsten Augenblick befindet man sich in der rundum erneuerten Markthalle Milk Market. Gerade war man noch von georgianischen Stadthäusern umgeben und im nächsten Augenblick schlürft man Cocktails in einem Fünf-Sterne-Hotel. Man kann die Stadt Limerick nicht kategorisieren. Aber genauso mögen es die Einheimischen.

Halb Boot, halb Flugzeug

Von der Stadt aus führt die Überlandstraße N69 in Richtung Westen entlang der Flussmündung des Shannon und vorbei am Curragh Chase Forest Park and House aus dem 18. Jahrhundert. Ziel ist die Hafenstadt Foynes und ein extrem ungewöhnliches Fluggerät.

Ist es ein Boot? Oder ein Flugzeug? Eigentlich ist es beides. Das Highlight eines Besuchs des Foynes Flying Boat Museums ist die Nachbildung einer Boeing 314 in Originalgröße, sogar mit speziell angefertigter Flitterwochen-Suite. Es ist eine angemessene Hommage an das goldene Zeitalter der Luftfahrt und an den kleinen Startplatz für Flugboote am Shannon, der als Mini-Casablanca diente und Passagiere wie JFK, Ernest Hemingway und Humphrey Bogart begrüßen konnte.

Außerdem hat hier Brendan O’Regan in seinem Kaffeehaus 1943 etwas ganz Besonderes erfunden. An einem scheußlichen Winterabend servierte er einem müden Piloten und seinen Passagieren, die auf dem Weg nach Neufundland waren, eine Tasse Kaffee mit einem Schuss Whiskey. Und erfand damit den Irish Coffee.

Und das ist nicht die einzige Überraschung in der Geschichte Limericks. Im Hunt Museum kann man Werke von Renoir und Picasso sowie andere Kostbarkeiten bewundern. In Adare erfüllt sich der Traum von einem luxuriösem Aufenthalt in einem Märchenschloss. Am See Lough Gur kann man seine Picknickdecke kaum auslegen, ohne auf einen Steinkreis, eine Burgmauer oder eine prähistorische Steinformation zu stoßen. Seit 5.500 Jahren leben Menschen an diesem uralten See. Im Wind glaubt man ihr Geflüster zu hören...

Auf zwei Rädern

Wo wir gerade beim Wind sind - den werden Sie in Ihrem Gesicht spüren, wenn Sie die Ballyhoura Mountains hinabfahren. Was Abenteuersport angeht, ist Irland das Neuseeland der Nordhalbkugel. Oder mit anderen Worten: ein Paradies. Die Mountainbike-Strecken von insgesamt 95 km tragen ihren Teil dazu bei.

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