A Course Called Ireland - Ein Golfplatz namens Irland

Sie müssen kein Abenteurer wie der amerikanische Schriftsteller Tom Coyne sein, damit Ihr Golfurlaub in Irland zu einer Entdeckungsreise wird, schreibt Brian Keogh

American writer Tom Coyne
American writer Tom Coyne

Befolgen Sie einfach ein paar Tipps des Autors, dessen Buch es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte, und Ihr Urlaub wird zu einer unvergesslichen Erfahrung.

Sein Ziel, einen Golfurlaub ohne Gleichen zu erleben, führte Coyne nach Irland – den Ort, an dem sein Vater ihm vor Jahren die Liebe zum Golf weitergegeben hat. Schnell stellte er fest, dass die mit Golflöchern übersäte Insel quasi ein gigantischer Golfplatz ist. Der verheiratete Mittdreißiger aus Philadelphia setzte sich zum Ziel, auf jedem einzelnen Linksplatz zu spielen, den er auf seiner Reise entlang der irischen Küste fand... Ach ja, und diese Reise machte er zu Fuß.

Mit nur acht Clubs in einer leichten Tasche und ein paar Klamotten zum Wechseln marschierte Coyne in 16 Wochen 2.400 km rund um die Insel und setzte sein Vorhaben in die Tat um. Dieses Abenteuer hat ihn fürs Leben geprägt.

Royal Portrush Golf Course, County Antrim
Royal Portrush Golf Course, County Antrim

Coyne hat seine Erfahrungen in seinem höchst amüsanten Buch A Course Called Ireland (Ein Golfplatz namens Irland) dokumentiert. Der äußerst passende Untertitel lautet (grob übersetzt): „eine lange Wanderung auf der Suche nach einem Land, einem Glas Bier und dem nächsten Tee.“

Unterwegs bewältigte er so manche Herausforderung: „Ich musste mich einer galoppierenden Viehherde stellen, habe die Bekanntschaft einer Bergziege gemacht... bin aus sandigen Gruben und dornigen Gräben herausgeklettert, habe Steinmauern erklommen, tiefe und eiskalte Gewässer durchquert,... und Autos sind um Haaresbreite an mir vorbeigerast.“

Zudem hat er aber auch viele neue Freunde gefunden.

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Als Golfer bewegt man sich normalerweise nur auf dem Golfplatz – und wenn man kein Supertourist wie Coyne ist, plant man seine Reise akribisch, bevor man überhaupt anfängt die Clubs in den Koffer zu packen. Coyne dagegen findet, man sollte lieber nur grob planen und den Rest dem Zufall überlassen. Immerhin wartet hinter jeder Kurve eine neue Überraschung.

„Ich bekomme tonnenweise E-Mails von Leuten, die von mir wissen wollen, wo sie hinfahren sollten“, erzählt er. „Sie werden nicht die selben Erlebnisse haben wie ich. Deshalb rate ich immer, dass sie ihre eigenen Erlebnisse finden sollen und sich am besten ohne Ziel darauf los machen sollen! Eine Stadt entdecken, von der man noch nie gehört hat. Irgendwo essen gehen und ein Bier trinken. Keine Zeit mit dem Studieren der Landkarte verbringen. Einfach sehen, wohin es einen verschlägt. Sich treiben lassen.“

Abgesehen von den Golfplätzen rät Coyne, abseits der „bekannten Routen zu reisen. Sehen Sie sich den Berg Croagh Patrick und Yeats Country an. Erkunden Sie die ‚vergessene Grafschaft‘ Donegal. Aber nicht nur, da diese abseits der bekannten Touristenrouten liegen, sondern auch, weil die Menschen dort etwas Besonderes sind.

„Die Iren empfangen einen immer freundlich, aber an Orten, wo nicht so viele Besucher hinkommen, sind sie noch freundlicher und es ist viel einfacher mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Reaktion, die man auslöst, ist oft: ‚Was um Himmels Willen machen Sie denn hier oben?‘“

Coyne findet, dass als erste Irland-Erfahrung „nichts über den Südwesten geht“. Killarney oder Kenmare bieten sich als Ausgangsbasis an, die Golfplätze Ballybunion, Tralee, Dooks oder Waterville sind großartig und Sehenswürdigkeiten wie die die Dingle-Halbinsel oder den Ring of Kerry können ebenfalls angesteuert werden.

„Manchmal schreiben mir Leute, die schon drei Mal im Südwesten waren und ein neues Ziel suchen. Dann empfehle ich ihnen meistens in den Nordwesten nach Mayo zu fahren und hoch nach Sligo und Donegal. Diese Orte haben mir wirklich sehr gut gefallen. Dort ist Irland genau so, wie man es sich vorstellt. Als würde man ein Stück in die Vergangenheit reisen.“

Natürlich ist Coyne auch die atemberaubende Küste von Nordirland entlang gewandert. Dort hat er seinen neuen Lieblingsplatz gefunden: Ardglass in der Grafschaft Down.

„Der Platz steht etwas im Schatten von Royal Portrush und Royal County Down, aber es macht unheimlich viel Spaß dort zu spielen“, berichtet er. „Okay, vielleicht bin ich voreingenommen. Ich habe dort so tolle Freunde gefunden, dass ich sogar Mitglied geworden bin!“

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