Uferangeln in Irland

Man höre und staune: Angeln in Irland ist fast genauso wie überall. Aber dem Angelexperten Henry Gilbey zufolge gibt es eine Sache, die anders ist.

Bangor, County Cork zur Verfügung gestellt von <a href="http://www.henry-gilbey.com/" >Henry Gilbey</a>
Bangor, County Cork zur Verfügung gestellt von Henry Gilbey

Wir verwenden dieselbe Ausrüstung und angeln so ziemlich dieselben Fischarten mit sehr ähnlichen Methoden. Auch die Angelsaison ist dieselbe wie fast überall in dieser Hemisphäre. Aber: In Irland gibt es mehr Fische, weniger Menschen und jede Menge freie Natur.

Hier gibt es außerdem so viele Gewässer, dass man mehrmals leben müsste, um in allen geangelt zu haben.

Rosses Point, County Galway
Rosses Point, County Galway

Aber Sie kommen schließlich nicht wegen der Ähnlichkeiten nach Irland. Sie kommen wegen der Sache, die anders ist.

Es ist nicht gerade das größte Mysterium der Welt, aber es kann mit Sicherheit für einen großartigen Angelurlaub sorgen. Die unbekannteste Angelart ist das Uferangeln, das Angeln von Felsen aus, in der Brandung, vom Strand oder Kai aus oder an Flussmündungen. Es ist komplett kostenlos und man braucht keine Lizenz. Wenn man das Ufer erreichen kann, darf man dort auch angeln.

Unglaublich fischreich

Es ist eine Tatsache, dass Irland eine der vielseitigsten, einsamsten und zerklüftesten Küstenlinien in Europa hat. Ebenfalls Tatsache ist, dass es hier viele hungrige Fische zu fangen gibt. Irlands Küste bietet eine unglaubliche Artenvielfalt. Es sind zeitweise so wenige andere Angler unterwegs, dass man das Gefühl hat, in ein ewiges Anglerparadies geraten zu sein.

Die guten Bedingungen für das Raub- und Friedfischangeln in Irland sorgen in der Angelwelt bereits seit vielen Jahren für Schlagzeilen. Meeres- und Uferangeln sind die weniger bekannten Geheimtipps im Anglerparadies Irland.

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Beim Uferangeln in Irland können Sie dieselben Methoden anwenden und werden die gleichen Fische fangen wie zu Hause. Der Unterschied ist, dass es viel mehr Fische zum Angeln gibt. Manchmal hat man das Gefühl, dass Orte wie die Mündung des Shannon vor Rochen und Katzenhaien nur so strotzen. Oder es wirkt, als ob es um jede einzelne felsige Landzunge im Südwesten, Westen und Nordwesten unglaublich viele hungrige und oft sehr bereitwillige Pollacken und Lippfische gibt, die nur darauf warten, gefangen zu werden.

Angeln am Meer

An manchen Stränden in der Gegend um Tralee und an der Nordseite der Dingle-Halbinsel können Sie sogar einen großen Stachelrochen oder Hundshai an den Haken kriegen. Auch das mühelose Hornhechtfischen im Südosten ist atemberaubend gut.

Am Rand Europas zu stehen, an der West- oder Nordküste Irlands, und im tiefblauen Meer auf schnell tauchenden Pollack zu angeln ist elektrisierend. Es ist mit fast keiner anderen Angelerfahrung vergleichbar.

Weiter im Norden liegt Benone Beach in der Grafschaft Londonderry. Der Strand ist unter den Einheimischen für seinen Reichtum an Flundern bekannt. Etwas weiter südlich in Portaferry in der Grafschaft Down sind es die vielen Dornhaie, Makrelen und Pollacken, die Sie Ihre Angel zücken lassen.

Angeln in der Nacht

An den Flussmündungen der Südküste, zum Beispiel in Youghal in Cork, wieder in Benone Beach oder am Ufer bei Waterford im Südwesten, kann man in der Nacht wunderbar auf Kabeljau angeln. Im tiefen Winter, wenn die Temperaturen fallen, schnappen sich die hungrigen Fische bereitwillig Ihre Köder.

Großartige Möglichkeiten zum Uferangeln gibt es in Irland wie Sie sehen bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.

Probieren Sie es aus. Sie werden in das am schlechtesten gehütete Geheimnis der Angelwelt eingeweiht.

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