Die 9 besten Orte für Geisterjäger in Irland

Die 9 gruseligsten Geschichten aus Irland – von den Gespenstern des Nordens über Geisterflüsse bis hin zum Teufel höchstpersönlich.

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1. Der Hell Fire Club

Tief in den Dublin Mountains liegt ein verlassenes, ausgebranntes Jagdhaus, das auch heute noch nach Schwefel riecht. Das Gebäude wurde im Jahr 1725 auf einem neolithischen Grab errichtet und wurde von einer Vereinigung von Adligen – dem Hell Fire Club – für unmoralische Ritualien und Satansmessen benutzt. Es heißt, man spüre hier heute noch eine bedrückende Atmosphäre und könne sogar dämonische Erscheinung sehen.

2. Kartenspiel mit dem Teufel

In einer stürmischen Nacht auf der Hook-Halbinsel gab sich der Teufel ein Stelldichein. Sir Charles Tottenham spielte in seinem Zuhause Loftus Hall Karten, als es an der Tür klopfte. Er öffnete und ein vom Regen durchnässter Fremder trat ein. Er schloss sich den Kartenspielern an, doch als eine Lady sich bückte, um eine Karte aufzuheben, musste sie zu ihrem Schrecken erkennen, dass der Fremde statt Füßen blutgetränkte Hufe hatte. Daraufhin zeigte der Teufel sein wahres Angesicht und schoss durch das Dach auf und davon. Seitdem wurde er hier jedoch immer wieder gesichtet.

3. Lady Isobel und die Phantomkinder

Wenn man sich das malerische Ballygally Castle an der Küste Antrims so anschaut, würde man nicht erwarten, dass es hier mehr spukt als irgendwo sonst in Irland. Alles begann, als ein ehemaliger Besitzer seine eigene Frau, Lady Isobel, in einen Turm sperrte, da sie ihm keinen Sohn schenken konnte. Statt langsam zu verhungern, sprang Isobel aus dem Fenster in ihren Tod. Heute ist das Gebäude ein Hotel und Gäste haben ihren Geist und Phantomkinder in den Gängen umherirren sehen.

4. Der Geisterfluss

In der Grafschaft Kilkenny fand Irlands erster Hexenprozess statt und auch übernatürliche Geschehnisse sind hier nicht ungewöhnlich. Im Jahr 1763 überquerten 16 Menschen während der großen Überschwemmung die John's Bridge. Die Brücke stürzte just in diesem Moment ein und all die Unglücklichen ertranken in den reißenden Fluten des Flusses Nore. Seit diesem Tag kursieren Gerüchte von gespenstischen Figuren im Fluss. Diese wurden beobachtet, wie sie versuchten sich an Land zu retten, an den Pfeilern der heutigen Brücke lehnten und auf den morgendlichen Nebelschwaden ritten.

5. Die Weiße Lady

Charles Fort, eine beeindruckende sternförmige Festung in Cork, kennt sich mit Blutvergießen aus. Doch trotz all der Schlachten, Belagerungen und Rebellionen ist es die Geschichte der Weißen Lady, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Die Tochter des Kommandeurs des Forts heiratete einen der Offiziere, der jedoch noch am Hochzeitstag wegen Vernachlässigung seiner Pflicht von ihrem Vater erschossen wurde. Daraufhin stürzte sie sich in ihren Tod. Ihre verlorene Seele streift heute noch in ihrem Hochzeitskleid durch das Fort.

6. Bishop Higgins' Grab

Wer die Toten stört, darf sich nicht wundern, wenn er Geister weckt. In der St. Columb’s Cathedral wurde bei Renovierungsarbeiten 1867 die Grabesruhe des ehemaligen Bischoffs William Higgins gestört. Sein Grab wurde ins Innere der Kathedrale verlegt und schon begannen die unheimlichen Vorgänge. Arbeiter hörten Schritte in der verschlossenen Empore, geisterhafte Erscheinungen wurden in Fotografien entdeckt und die Orgel fing an zu spielen, ohne dass eine Menschenseele in der Nähe war.

7. Der Fluch des Hofnarren

Was ist noch tragischer als ein trauriger Clown? Ein ermordeter Hofnarr! Den Beweis finden Sie in einer mittelalterlichen Festung an der Küste Dublins namens Malahide Castle. Hier treibt der Geist des Hofnarren Puck sein Unwesen. Er hatte sich unsterblich in eine hier eingekerkerte Adlige, Lady Elenora Fitzgerald, verliebt. Puck wurde ertappt und ein Messer durch sein Herz gerammt. Mit seinem letzten Atemzug schwor er, die Burg als Geist heimzusuchen.

8. Die blutige Kapelle

Hinter den mittelalterlichen Mauern von Leap Castle warten Geschichten von Mord und Verrat. Im Jahr 1250 zum Beispiel stritten sich zwei ehrgeizige Brüder um das Familienerbe. Einer davon war ein Priester und während er in der Kapelle der Burg die Messe las, stürmte sein Bruder herein und erstach ihn auf dem Altar. Die Kapelle ist daher heute auch als Bloody Chapel bekannt. Dann wären da noch die aufgespießten Skelette von Leap Castle, aber diese Geschichte erzählen wir ein andermal …

9. Die Schlinge des Henkers

Crumlin Road Gaol ist ein Gefängnis aus der Zeit von Königin Victoria. Hier saßen einst die gefährlichsten Gestalten Belfasts ein. An kaum einem anderen Ort in Nordirland spukt es mehr als hier. Die gequälten Seelen der verstorbenen Häftlinge wandeln durch die Gänge und ihr Jammern kann des Nachts gehört werden. Zu ihnen gehören ein unschuldiger Amerikaner, der hingerichtet wurde, und ein Teenager, der Selbstmord verübte, um der Schlinge des Henkers zu entkommen.

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