Lernen Sie die Menschen von Irland kennen: Schäfer Martin Feeney

Martin Feeney

An der Küste der Grafschaft Sligo tun viele der besten Hirtenhunde der Welt ihre Arbeit.

Im Schatten des gewaltigen Ben Bulben grasen Martin Feeneys Schafe frei und fröhlich, wie es ihnen gefällt – zumindest wirkt es so. Doch wie die Besucher hier schnell herausfinden, steckt hinter der Schäferei sehr viel mehr, als es auf den ersten Blick aussieht. „Jeder, der nach Irland kommt, sieht überall Schafe in den Bergen und Postkarten mit Schafen auf der Straße“, sagt Martin. „Woran sie dabei nicht denken, ist, wie sie eigentlich dorthin kommen – und wie wieder herunter!“

„Wir hatten auch schon Leute aus dem tiefsten Asphaltdschungel in New York City hier, die noch nie zuvor ein grünes Feld gesehen hatten, geschweige denn ein Schaf!“

Martin Feeney

Dass sie die richtige Richtung einschlagen, ist der meisterlichen Arbeit von Martin und seinen sieben Atlantic Sheepdogs zu verdanken. Dieses Rudel Border Collies ist das ganze Jahr über im Dienst, um die 900-köpfige Lamm- und Schafherde vom einen Ende der Farm zum anderen zu treiben. Unter dem stillen Kommando der Hunde bewegt sich die Herde wie ein einziger wollener Strom über das Feld.

Ein Mann und sein Hund

Wer mit Martin spricht, merkt sofort, dass die Arbeit mit diesen Hunden ein gelebter Traum für ihn ist. Er wuchs auf einer Farm auf und lernte viel von seinem Vater (selbst ein gekonnter Schäfer). Schon von Kindesbeinen an gewann er immer wieder Hirtenwettbewerbe. Doch bis er das Können seiner Hunde mit der breiteren Öffentlichkeit teilte, sollten noch viele Jahre vergehen.

Sobald [die Leute] die Hunde bei der Arbeit erleben, ist das Staunen groß.

Martin Feeney

„Das alles für die Leute zugänglich zu machen, war eigentlich eher eine Zufallsidee“, erklärt Martin. „Unsere Lage direkt am Strand sorgte dafür, dass immer wieder Leute vorbeikamen, die reinschauen wollten und viel von uns wissen wollten.“ Nach ihrer ersten Besuchertour vor fünf Jahren, die sie eigentlich einem Reiseführer aus dem Ort zuliebe durchführten, war es eine Selbstverständlichkeit für sie, weiterzumachen. Inzwischen kommen fast jeden Tag Leute … aus Australien, Neuseeland, Israel, Amerika, China … Ich glaube, es gibt keinen Ort der Welt, aus dem wir noch keine Besucher hatten.“

Ein Tag auf dem Hof

Martins Liebe zu seinen Tieren ist offensichtlich, und mit viel Stolz spricht er über seine rechte Hand Jack, der das Halbfinale der Hirtenhunde-WM erreichte und damit zu den 25 besten Hirtenhunden der Welt gehört.

Wir lassen fast jedes Jahr ein paar Lämmer in einem Karton vor dem Kamin sitzen, damit ihnen warm bleibt.

Martin Feeney

Lammzeit, Hirtenhunde-Wettbewerbe, Schersaison und Besucherführungen – das Leben auf dem Hof ist kein Zuckerschlecken, doch Martin weiß, wie gut er es getroffen hat. „Ich hatte früher immer wieder von Leuten gehört, die ihre Chance wahrnehmen, um das zu tun, was sie lieben. Und ich liebe es nun mal, neue Leute kennenzulernen, mit Hunden zu arbeiten und auf dem Hof zu arbeiten. Mal ist unheimlich viel los, mal unheimlich wenig – man nimmt es einfach so, wie es kommt.“

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