Irlands großartige Charaktere: Luke Kelly

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Luke Kelly, Gründungsmitglied der legendären irischen Gruppe The Dubliners, schrieb Geschichte als Teil eines irischen Folk-Revivals, das Irland in den 1960er-Jahren auf die globale Bühne brachte

Hier in Irland haben wir ein angeborenes Verständnis dafür, was eine gute Geschichte ausmacht. In unseren Städten und Dörfern gibt es von literarischen Giganten bis hin zu musikalischen Helden eine Vielzahl von unterhaltsamen Geschichtenerzählern. Auf den musikalischen Straßen von Dublin wurden zu beiden Seiten des Flusses Liffey zwei Statuen enthüllt, um einen der berühmtesten Geschichtenerzähler der Stadt zu ehren: Luke Kelly.

Luke wurde in der Nähe von Five Lamps in der Stadt Dublin geboren und war Liedermacher, Musiker, Geschichtenerzähler und politischer Aktivist. Er engagierte sich stark für den gesellschaftlichen Wandel und versuchte, durch seine Musik die Not der Armen und Unterdrückten auszudrücken.

Dublin City
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Energie und Leidenschaft

Er wurde bekannt als der flammenhaarige Troubadour der irischen Folk-Legenden The Dubliners – benannt nach der Sammlung von Kurzgeschichten von James Joyce – und Luke Kellys kompromisslose Stimme und das rauhe Banjo waren das Herzstück einer traditionellen Musikszene, die auf der ganzen Welt für Aufsehen sorgte.

Luke war ein wahrer Energiebolzen. Als sozialer Aktivist setzte er sich für bürgerliche und Arbeitnehmerrechte ein. Als Künstler war er voller Energie. Sein Freund und Biograf Des Geraghty sagte über ihn: „Wenn Luke erst mal so richtig in Fahrt war, riss er einfach alle seine Zuhörer mit.“ Diese ungebremste Leidenschaft kam beim Publikum gut an, und er half, zusammen mit The Dubliners, irische Folk-Musik auf die Weltbühne zu bringen.

Wo auch immer Lieder gesungen wurden, war Luke mitten drin.

John Sheahan, Mitglied der Dubliners

Ein bleibendes Erbe

Luke Kelly und The Dubliners weckten erneut Interesse an irischen Liedern und Gedichten und erfanden sie für das Publikum nächster Generationen neu. Lukes Versionen traditioneller Balladen sind sowohl in Irland als auch auf der ganzen Welt legendär geworden. Noch heute ist Lukes Einfluss in den lebhaften Folk-Sessions der Dubliner Pubs spürbar. Wenn Sie nach dieser pulsierenden Szene Ausschau halten möchten, ist ein Besuch im O’Donoghue’s in der Merrion Row, wo The Dubliners ihrem Musikstil den letzten Schliff verpassten, ein Muss. Es gibt immer noch Musiker, die sich jeden Abend in der Woche hier zum Spielen treffen. Oder schlendern Sie zur International Bar in der Wicklow Street und genießen Sie den rustikalen Charme des Ortes, an dem die Gruppe in den 1960er-Jahren gegründet wurde.

Im Jahr 2019 wurden zwei Statuen enthüllt, um dem 35. Todestag von Luke zu gedenken und um seine Verdienste für seine Heimatstadt zu feiern. Die Statuen wurden an beiden Seiten des Flusses Liffey in der South King Street und entlang des Royal Canal in der Nähe des Geburtsortes des Sängers errichtet. In der grünen und idyllischen Umgebung des Glasnevin Cemetery steht auf einem Grabstein schlicht geschrieben: „Luke Kelly, Dubliner“ – ein geeignetes Epitaph für eine wahre Legende, die den Geist von Dublin eingefangen hat.

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