Kanu- und Kajakfahren

„Hier im Herz von Irland ist die Natur nie weit entfernt”

Canoeing in Northern Ireland
Canoeing in Northern Ireland

So schreibt William Cook, Reisejournalist bei der britischen Tageszeitung The Guardian. Kein Wunder, denn auf seiner Reise durch Irlands Lakelands konnte er Rotwild beobachten, in Öko-Hütten übernachten und die Abwesenheit jeglicher Motorengeräusche, Alarme oder Hupen genießen.

Die Schönheit von Irlands Seen, Flüssen, Kanälen und Meeresarmen lässt sich nur schwer beschreiben. 

Lough Erne in der Grafschaft Fermanagh besteht aus zwei miteinander verbundenen Seen (Upper Lough Erne und Lower Lough Erne) mit 154 Inseln. Hier erlebt man das wahre Irland. „Upper Lough Erne ist ein Paradies für Paddler”, berichtet Reisejournalist Rick Le Vert, „versteckte Ecken und Winkel, geheimnisvolle Inseln und majestätische Villen, wohin man schaut.”

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Devinish Island

Und das ist nur das, was man vom Wasser aus sieht. An Land und es gibt noch viel mehr zu entdecken: Fermanaghs Devinish Island beheimatet eine der besterhaltenen Klosteranlagen Nordirlands und auf White Island verleihen die Gesichter der Steinfiguren aus dem 9. oder 10. Jahrhundert der unbewohnten Insel den gewissen Gruselfaktor. Mit Kanu oder Kajak erreicht man auch ungewöhnliche Orte — so gibt es keine bessere Art Inishcorkish zu besuchen. Hier werden in herrlicher Abgeschiedenheit die berühmten Black Bacon-Schweine gezüchtet. Ein paar Meilen weiter nördlich, in Enniskillen, können Sie sich dann beim Metzger Pat O’Doherty ein paar Scheiben des fertigen Schinkens holen.

Irlands Wasserwege

Aber Fermanagh ist nicht das einzige „wasserhaltige” Ziel auf der Insel.

Folgen Sie der Flussbiegung des Shannon River und Sie sehen Lough Allen vor sich, einen weitläufigen See, der wie ein großer Spiegel in den Grafschaften Roscommon und Leitrim liegt. Kevin Currid leitet Wildnis-Therapie-Kurse an den Ufern des Lough Allen, wo die einfache Lebensweise durch herzhafte Eintöpfe und Bio-Bier schmackhaft gemacht wird. „Ein Ausflug in die freie Natur belebt einen von Grund auf”, berichtet der Journalist Pól O’ Conghaile, der an einem von Kevin Currids Kursen teilgenommen und viel Spaß gehabt hat. „Man konzentriert sich wieder auf die lebenswichtigen Dinge – ein Dach über dem Kopf, Wärme und Essen. Therapie ist genau das richtige Wort dafür.”

Und das ist noch längst nicht alles. Schließlich sind wir auf einer Insel. Neben den Wasserwegen im Landesinneren nicht zu vergessen – das Meer. Sie brauchen lediglich ein Kajak. Erkunden Sie Irlands kleine Buchten und Höhlen, die vom Land aus oft so unerreichbar erscheinen. Fragen Sie einfach den Autor Jasper Winn, der mit seinem Kajak die ganze Insel umrundet hat: „Die Tour hat mir wieder bewusst gemacht, wie wunderschön Irland ist... wenn man die tausend Meilen Land schön langsam umfährt, sieht man viele Orte in einem anderen Licht. Man schlägt das Zelt auf einer unbewohnten Insel auf und bekommt abenteuerliche Orte wie Inishmurray oder die Blasket Islands zu sehen...”

Mit dem Kanu oder dem Kajak werden Sie das Gefühl von Freiheit viel mehr spüren als mit jedem anderen Fortbewegungsmittel. Diese Freiheit teilen wir sehr gerne mit Ihnen…

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