Der Wild Atlantic Way

Wir alle haben manchmal Momente, in denen wir dem Alltag einfach entfliehen möchten. Aber wohin? Nach Westen natürlich!

Der Schriftsteller Rabih Alameddine schrieb: „Ich glaube, man muss sich selbst entfliehen, um sich zu entdecken.“ Die meisten von uns wissen genau, was er meint..

Warum?

Weil man sich im Trubel unserer modernen Welt leicht verlieren kann. Da vergisst man schnell den Duft der salzigen Seeluft oder das laute Donnern der Brandung. Man vergisst einfach, dass irgendwo eine warme, orangefarbene Sonne hinter Klippen und Burgen untergeht oder dass Leuchttürme über dem silbernen Meer Wache halten.

Ja, leider vergisst man so etwas schnell. Wenn Sie sich gerne wieder daran erinnern möchten, dann fahren Sie in den Westen.

Willkommen auf dem Wild Atlantic Way. Willkommen auf der neuesten Rundreise auf Irlands Straßen. Hier beginnen die Tage mit geräuchertem Lachs in Kinsale in der Grafschaft Cork und enden mit dem Aufknacken von Krabbenscheren in Inishowen in der Grafschaft Donegal.

Dies ist jedoch kein Ort für Feiglinge, denn selbst die Wellen sind hier so Respekt einflößend, dass sie eigene Namen haben. Fragen Sie einen ernsthaften Surfer. Er wird Ihnen alles über Aileen’s Wave erzählen. Hier werden Seelen nicht nur in Kirchen gerettet, sondern auch auf Inseln und in Seen. Glauben Sie uns nicht? Amazing Grace ist er Beweis.

Der Wild Atlantic Way hat zwar auch eine sanfte Seite (der Garten auf Garinish Island und die Flossen von Fungi zum Beispiel), doch hier überwiegt die wilde Natur.

Menschen wie Cillian Murphy mögen genau das.

Der beste Ort zum Leben

Als die Zeitung Irish Times nach dem schönsten Ferienort in Irland suchte, waren Cillian Murphy und die stolzen Einwohner der Halbinsel Loop Head in der Grafschaft Clare begeistert.

Sie bewarben sich. Und gewannen.

Schließlich hatten Cillian & Co. einen klaren Vorteil: Loop Head gleicht dem Himmel auf Erden.

Die Halbinsel befindet sich etwa in der Mitte des Wild Atlantic Way. Es gibt keinen besseren Ort, um zu erklären, warum der Westen Irlands so wild und schön ist.

Cillian, der sein ganzes Leben in Loop Head verbracht hat, tut das dann auch:

„Fast 4000 km ununterbrochener Ozeanwogen. Keine Windbrecher oder Riffe, die den Wellen die Kraft rauben. Nur weite, wilde, offene Natur und der Atlantik, der gegen unserer Küste braust.“

Vor allem ist die Rauheit von Loop Head keine künstliche Werbekampagne. Seine befreiende Ursprünglichkeit prägt das Wesen des Orts. Cillian erklärt:

„Ich wuchs in einem Haus auf, das mein Vater etwa 30 Meter vom Rand einer Klippe entfernt erbaute. Ich erinnere mich gut an die Winterstürme, wenn sich die Brandung des Atlantiks an den Klippen unter dem Haus brach und die Gischt bis über das Dach spritzte. Manchmal ist dann Salzwasser in den Schornstein gelaufen und wir Kinder haben uns immer gefreut, wenn es im Feuer zischte und verdampfte.“

Strand, Regen und Klippen

Cillian nennt „Coasteering mit Nevsail“ als wildeste Freizeitaktivität auf der Halbinsel, doch es sind die einfachen Freuden seines Zuhauses, die ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern:

„Im Winter, nach einem langen Arbeitstag drinnen, auf der Klippenstraße in Kilkee zu joggen ist einfach himmlisch. Es gibt absolut nichts Schöneres, als die Turnschuhe anzuziehen und an einem windigen Abend die Klippen hinaufzulaufen und dabei den Regen im Gesicht zu spüren. Ohne Musik, ohne Begleitung, nur ich und die Natur in ihrer ursprünglichsten Form.“

Wir kennen keinen besseren Ort, um zu sich selbst zu finden. Sie etwa?

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