Großartige Steaks in Irland

Daube of Beef Hastings
Daube of Beef Hastings

„Glenarm Shorthorn Filet. Merken Sie sich diese drei Worte. Sie werden Ihr Leben verändern.“

Diese drei Worte, Glenarm Shorthorn Filet, haben David J. Constable, freiberuflicher Reise- und Food-Journalist, anscheinend nachhaltig beeindruckt. In seinem Artikel in der Huffington Post geht er sogar so weit zu behaupten, dass dieses Steak aus Antrim sein Geschmacksempfinden für immer verändert habe.
 
Bei so viel Begeisterung kann man sich fragen: "Kann ein Steak wirklich so gut sein?" Anscheinend ja. 

Mit Hilfe von Himalaja-Salz

Das Rindfleisch aus Glenarm in den malerischen Glens of Antrim, das Herrn Constable so verzaubert hat, durchläuft einen in Europa einzigartigen Prozess. Das Fleisch wird vier Wochen lang in einer Kammer mit Salz aus dem Himalaya gelagert. So erhält es einen süßen und aromatischen Geschmack. Das ist Lebensmittelproduktion in Perfektion.

Applaus für irisches Rindfleisch

Irisches Rindfleisch ist sehr beliebt. Vollkommen zu Recht: Die Qualität ist herausragend und für die höchsten Ansprüche geeignet. Im Januar wurde es beim "Bocuse D'Or" als eine der Hauptzutaten bestimmt. Dieser angesehene Wettbewerb, der in der französischen Stadt Lyon stattfindet, gehört zu den härtesten Kochwettbewerben der Welt. Doch was macht das Fleisch so besonders?

Irische Weiderinder verbringen fast ihr ganzes Leben auf üppig grünen Weiden. Hier können sie frei und artgerecht grasen. Wiesen werden in Irland traditionell von Steinmäuerchen oder Hecken begrenzt. Diese sind ein natürliches Biotop für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Auf diese Weise tragen Bauern nicht nur zum Erhalt der Kulturlandschaft bei, sondern auch zur Artenvielfalt der grünen Insel.

In Irland wird das Wissen um die Rinderhaltung von Generation zu Generation weitergegeben – und mit neuesten agrarwissenschaftlichem Erkenntnissen kombiniert. So können auch traditionelle irische Rassen bewahrt werden. Irish Angus, Hereford, Dexter und Shorthorn sind bekannt für ihr qualitativ hochwertiges Fleisch. Die traditionelle Trocknung am Knochen für mindestens 21 Tage sorgt für Zartheit und einen intensiven Geschmack.

Mit freundlicher Genehmigung von Hannan Meats

Fragen Sie die Experten

Michael Fennelly und John Commins, die Produzenten von Irish Piemontese Beef, verraten ihr Geheimnis gerne: „Irisches Steak ist so exzellent, weil die Tiere in Familienbetrieben auf saftigen grünen Weisen gehalten werden. Traditionelle Techniken sorgen für einen gesunden Viehbestand und Qualitätsfleisch, dessen Herkunft man vom Teller bis in den Betrieb zurückverfolgen kann.“

Irische T-Bone-Steaks, Entrecotes, Filets und Rib-Eye-Steaks zergehen auf der Zunge. Man muss in Irland nicht lange suchen, um in den Genuss zu kommen. Restaurants auf der ganzen Insel servieren diese Köstlichkeiten. 

Besuchen Sie zum Beispiel Shanahans, ein bekanntes Steakrestaurant in Dublin, oder Molly's Yard in Belfast. Mehr erstklassige Restaurants und Metzger überall auf der grünen Insel finden Sie bei Good Food Ireland.

Sechs Good Food Ireland-Empfehlungen für ein hervorragendes Steak

The Grill Restaurant im Everglades Hotel, in der Nähe von Derry-Londonderry:
Bekannt für Rib-Eye-Steaks. Nordirisches Hereford-Rindfleisch, 28 Tage lang abgehangen. Stylisches Ambiente in einem großen, hellen Speisesaal. Perfekt.

The Chop House, Dublin 4:
Hier ist Steak eine ernste Angelegenheit. Genießen Sie ein 35 Tage lang trockengereiftes 280g-Hereford-Rib-Eye-Steak oder ein Porterhouse-Steak für zwei Personen. Die lebhafte Atmosphäre der Stadt in Kombination mit einer großen Auswahl an Wein und Bier passen perfekt zum Fleisch.

Sage Restaurant, Midleton, Grafschaft Cork:
Der dynamische Koch und Senkrechtstarter Kevin Aherne bringt in seinem eigenen Restaurant das Beste aus Cork auf den Teller. Die Aberdeen Angus-Steaks des Bauern John Tait stammen von Rindern, die ganz in der Nähe auf dem Land gehalten werden. „Regional“ lautet das Geheimwort für den Gewinner des „Good Food Ireland Best Regional Newcomer“-Awards 2013.

Marco Pierre White Steakhouse and Grill, Dublin 2:
Es passt einfach alles im Restaurant von Marco Pierre White, dem „Enfant Terrible“ der irischen Gastronomie. Irisches, trockengereiftes Entrecote, Rib-Eye und Filet, serviert mit klassischen französischen Saucen wie Bordelaise, Bearnaise oder Beurre Maitre d'Hotel. Die Brasserie-Atmosphäre ist schick und gepflegt, wie es sich für einen Starkoch gehört!

Merchant Hotel, Belfast, Antrim:
Rechnen Sie mit einem guten Steak in diesem ehemaligen Bankgebäude, das inzwischen ein Luxushotel ist. Zum Beispiel nordirisches Glenarm Shorthorn-Filet, das 38–45 Tage in Salz getrocknet wurde. Wow! Genießen Sie diese Köstlichkeit im The Great Room Restaurant in der ehemaligen Schalterhalle. Dort hängt zudem der größte Kronleuchter Irlands von der beeindruckenden kuppelförmigen Decke.

Harte’s Bar and Grill, Kildare:
„Steak on the Rocks“! Chefkoch Barry Liscombe serviert seine Steaks auf glühend heißen Lavasteinen. Gäste können ihr Steak dann nach Belieben direkt am Tisch weiterbraten. Do It Yourself-Essen mit dem besten Fleisch – in einem Gastropub, wo Gastfreundlichkeit an oberster Stelle steht.