Auf der Jagd nach Irlands Polarlicht

One of the more iconic images taken in January 2012 zur Verfügung gestellt von <a href="https://www.facebook.com/inishowen.art.9?fref=ts" >Adam Rory Porter</a>
One of the more iconic images taken in January 2012 zur Verfügung gestellt von Adam Rory Porter

Für meisten von uns bleibt es ein Traum, das Polarlicht mit eigenen Augen zu sehen. Zum Glück waren diese Fotografen ganz nah dran, um den Zauber für uns einzufangen.

Es ist die spektakulärste Lichtinszenierung der Welt. Weder futuristisch schimmernde Bildschirme noch zuckende Laser oder drehende Diskokugeln können es mit diesem von Mutter Natur inszenierten Himmelsspektakel aufnehmen: Das Polarlicht. Aurora Borealis. Dabei denkt man an Skandinavien, Nordamerika oder Grönland.

Doch wie Ihnen eine kleine Gemeinschaft an der Küste Irlands erzählen wird, lässt sich diese Liste jetzt erweitern.

Ein grüner Himmel

Es ist Januar 2012. Am nördlichsten Zipfel Donegals, bei Malin Head, überraschte ein mystisch gefärbter Himmel die Einwohner der Grafschaft.

Sie konnten ihren Augen kaum glauben!

Und doch gab es keinen Zweifel. Was sie sahen, war die Aurora Borealis. Aber wie konnte das sein, und warum? Der lokalen Tourismusvereinigung Visit Inishowen zufolge „bestehen jetzt die besten Chancen seit mehr als zehn Jahren, Aurora Borealis zu sehen. Grund dafür ist eine extrem hohe Sonnenaktivität.“ Das bedeutet, vor uns liegen mehrere Jahre mit dieser spektakulären Erscheinung.

Natürlich ließen sich die lokalen Fotografen dieses Spektakel nicht entgehen. Hastig eilten zahlreiche Hobbyfotografen in das Küstenörtchen Ballyliffin, das nur ein paar Minuten von Donegals zerklüfteter Küste entfernt liegt. Dabei waren sie aber nicht allein. Brendan Alexander, ein lokaler Astronomiebegeisterter, half den Knipsern dabei, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Brendan verfolgte die Situation genau und postete Alarmmeldungen über seinen Twitter-Account @donegalskies.

Martina Gardiner entdeckte die News auf Twitter.

Als Martina erfuhr, dass man das Polarlicht von Donegal aus sehen konnte, begann ihre Faszination für das Naturphänomen: „Seitdem interessiere ich mich für das Thema. Ich wollte das Spektakel aber auch fotografieren.“ Dank @donegalskies ergab sich die Gelegenheit.

„Wir konnten sehen, wie die Sterne im Osten auftauchten, und bis wir unserer Kameras startklar hatten, war der Himmel nach Norden bereits hell erleuchtet. Während ich Fotos schoss, war mir klar, dass dies etwas ganz Besonderes war. Es war wirklich eine fantastische Woche, auf der Jagd nach dem Polarlicht. Es ist eine aufregende Vorstellung zu wissen, dass wir uns auf mehr freuen können.“

Bren Whelans Aurora

Bren Whelan machte seine verblüffenden Fotos am Pollen Beach, Inishowen, während er in Richtung Malin Town und Malin Head schaute. Beide Bilder entstanden am 23. Januar 2012 etwa um ein Uhr morgens und wurden etwa 20 Minuten lang belichtet. Bren erzählt uns: „Der Name ‚Glashedy‘ bedeutet soviel wie ‚Die Insel des grünen Umhangs‘. Der Name passte in jener Januarnacht besonders gut, da Inishowen unter dem schönsten solaren Mantel der Natur lag: Aurora Borealis.“

Pollen Beach, Inishowen  

Mit freundlicher Genehmigung von Bren Whelan

Adam Rory Porters Ratschläge

Adam Rory Porter war ebenfalls unter den glücklichen Fotografen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren: „Zu sehen, wie das Polarlicht auf dem LCD-Bildschirm deiner Kamera auftaucht oder es auf dem Laptop oder PC anzuschauen, nachdem man aus der Dunkelheit nach Hause zurückgekehrt ist, all das ist schon überwältigend. Aber es mit eigenen Augen draußen unter dem freien Himmel von Inishowen zu sehen, ist nochmal etwas anderes ...“

Zukünftigen Fotografen rät er Folgendes: „Die Kameraeinstellung ist in der Regel im Bereich zwischen 800 und 3200 ISO zu wählen, Blende F4, F2,8 oder schneller und eine Belichtungszeit von 20 Sekunden oder mehr.“

 

Mit freundlicher Genehmigung von Adam Rory Porter

Besondere Beobachtungen

Leider gibt es keine Garantie für Erlebnisse dieser Art. Es gibt jedoch Internetseiten wie spaceweather.com, auf denen Sie sich in Form spezieller Aurora-Meldungen informieren können, wenn Sie die Nordwestküste Irlands besuchen.

Und wenn Sie sich nicht sicher sind, dann folgen Sie einfach dem Licht.

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