Golffotografie - die perfekte Aufnahme

Der Golfjournalist Brian Keogh interviewt den bekannten Golffotografen David Cannon über seine Reise zu den aufregendsten Golfplätzen Irlands.

Royal Portrush, County Antrim zur Verfügung gestellt von <a href="http://www.amazon.com/Golf-Courses-Great-Britain-Ireland/dp/0847835723" >David Cannon</a>
Royal Portrush, County Antrim zur Verfügung gestellt von David Cannon

Die berühmten Golfplätze Augusta National in Georgia oder St. Andrews in Schottland klingen nach dem perfekten Arbeitsort für einen Golffan. Sie verlieren jedoch schnell ihren Reiz, wenn die Deadline unaufhaltsam näher rückt und der Druck, das entscheidende Foto zu machen, von Sekunde zu Sekunde wächst.

Kein Wunder also, dass der britische Fotograf David Cannon und sein Hund Mashie die Zeit ihres Lebens hatten, als sie für ein besonderes Fotoprojekt vier Wochen in einem Wohnmobil auf Irlands bekanntesten Golfplätzen verbringen durften.

Tralee Golf Club, County Kerry
Tralee Golf Club, County Kerry

„Das Schöne an Irland ist, dass die Leute so nett sind“, erzählt David. Er hat für sein neuestes Buch Golf Courses: Great Britain and Ireland einige unserer spektakulärsten Golfplätze fotografiert.

„Alles ist so entspannt. Man steigt in Irland aus dem Flugzeug oder aus dem Schiff und sofort fällt der Druck von einem ab.“

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David und sein Fotografenteam von Getty Images arbeiten direkt mit den größten Golfturnieren der Welt zusammen. Seine Bilder erscheinen regelmäßig in den Zeitschriften Sports Illustrated, Golf Digest, Time und Newsweek.

Er hat bereits legendäre Golfer wie Tiger Woods, Padraig Harrington, Phil Mickelson, Rory McIlroy, Nick Faldo, Jack Nicklaus und Arnold Palmer fotografiert.

Aber nichts ist für ihn so aufregend wie eine Reise nach Irland und die Chance, den irischen Himmel zu fotografieren.

„Der Himmel ist sehr wichtig. Er gehört genauso zu den Bildern wie die Landschaft“, erklärt David. Der Fotograf ist kreuz und quer durch Irland gereist, von Waterville über Sligo nach Portrush und Rosapenna, um die atemberaubende Schönheit der irischen Golfplätze einzufangen.

„Ich bin die Nacht durchgefahren, um nach Rosapenna im äußersten Nordwesten von Donegal zu kommen. Ich wusste, dass das Wetter sich ändern würde, aber es bestand eine Chance, dass ich trotzdem noch etwas von dem schönen Wetter erwische. Dann kam tatsächlich zweimal für ungefähr eine Minute die Sonne heraus, und mir sind zwei Aufnahmen vom 17. Grün im Sonnenaufgang gelungen.“

Rosapenna by David Cannon

Inspirierende Fotos

„Ich versuche immer Bilder zu machen, die bei den Leuten den Wunsch auslösen, auf den Plätzen zu spielen.“

Weil sie sich nicht um die Eincheckzeiten irgendwelcher Hotels kümmern mussten, konnten David und Mashie kommen und gehen, wann sie wollten.

„Es war unglaublich genial“, erinnert sich David. „Ich habe noch nie in meinem Leben schönere Strände gesehen. Die Westküste ist einfach beeindruckend.“

„Ich war mehrmals für jeweils zwei Wochen in Irland. Das erste Mal war im August. Ich fing ich am Old Head of Kinsale an, fuhr dann weiter nach Waterville, Tralee und Ballybunion und dann hoch in die Grafschaft Clare nach Lahinch und zum Trump International Golf Links in Doonbeg.“

„Das zweite Mal fing ich in Portmarnock in der Grafschaft Louth an, fuhr dann zum Lough Erne und von dort aus weiter in den Westen nach Enniscrone in der Grafschaft Sligo und Carne. Dann ging es weiter an die Nordküste nach Rosapenna und Ballyliffin in Donegal und rüber nach Portstewart und Portrush.“

„Waterville war absolut fantastisch, aber Tralee wird vollkommen unterschätzt. Und Rosapenna erst. Was für eine wilde Gegend! Doonbeg ist einfach eine Oase. Der Golfplatz hat nicht das Bergpanorama wie einige der anderen, aber Doughmore Bay ist einfach wunderschön.“

Photographer David Cannon

„In Doonbeg war ich dreimal in drei Stunden völlig durchnässt, genau wie in Lahinch. Diese beiden waren wirklich abenteuerlich. Aber das ist das Schöne an Irland. Man denkt, es wird den ganzen Tag regnen und schon kommt die Sonne raus. Man muss nur das Unerwartete erwarten und Irland einfach machen lassen.“

„In der Grafschaft Louth war es zum Beispiel so. Es hatte den ganzen Tag geregnet, und ich wollte schon aufgeben und weiterziehen, da kam plötzlich für 20 Minuten die Sonne heraus und es war wunderschön. Viele wissen nicht, dass der Himmel über Irland der beste Himmel der Welt ist. Er muss nicht strahlend blau sein, um schön zu sein.

Früher hieß es, dass Irland ein kleines Land ist, bis man versucht von A nach B zu fahren. Heute ist das nicht mehr so.

Die Straßen sind inzwischen richtig gut“, erzählt Dave. „Es gibt so viele abgelegene Orte, aber sie sind viel leichter zu erreichen als früher. „Ich habe schon auf über 700 Golfplätzen überall auf der Welt gespielt und bei mehr als tausend Turnieren fotografiert, aber Irland ist etwas Besonderes. Ich kann es gar nicht erwarten wieder hinzufahren.“

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