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Mein Irland

Sie suchen noch Anregungen? Planen Sie eine Reise? Oder wollen Sie sich einfach nur glücklich scrollen? Wir zeigen Ihnen ein Irland, das nur für Sie gemacht ist.

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    Warum Sie Folkmusik in Irland erleben sollten

    Man sagt, die irische Folkmusik sei der musikalische Ausdruck des irischen Wesens. Und wenn Sie sie erst einmal hautnah erleben, wissen Sie auch warum.

    • #Musik und Tanz
    • #Musik und Tanz

    Musik, so sagt man, ist eine universelle Sprache. Unsere traditionelle Musik auf der Insel Irland ist ein einziger Jubelgesang auf die Klangwelt und das Geschichtenerzählen. Hier geht es nicht nur um die Lieder, sondern auch um die herzliche und einladende Atmosphäre der Menschen, die bei Pubsessions vor einem gemütlichen Kaminfeuer oder auch inmitten der Pflasterstraßen die Luft mit Musik erfüllen.

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    Unsere Musik bringt die Menschen zusammen

    In Irland ist Musik eine Sprache. Seit jeher dient sie uns dazu, über unsere legendärsten Sagen und glorreichsten historischen Momente Protokoll zu führen und Leben, Liebe und Leiden unzähliger Generationen festzuhalten und miteinander zu teilen. Sie ist herzlich und hoffnungsvoll – eine Musik voller Stolz, Leidenschaft und Kommunikationslust. Wer hinhört, fühlt sich unweigerlich einem größeren Ganzen zugehörig. 

    „Was den Folk so besonders macht ist das starke Gemeinschaftsgefühl, das durch ihn entsteht“, sagt Dr. Sandra Joyce, Leiterin der Irish World Academy of Music and Dance. „Oft spielen Musiker zusammen, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Es geht nur darum, gesellig zusammenzukommen und gemeinsam zu musizieren – einfach nur aus Spaß an der Freude.“

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    Alles, was Sie über den traditionellen irischen Folk wissen müssen

    Auch wenn Sie den Text nicht auswendig können oder keine irischen Musiker kennen: Irischer Folk ist immer unverwechselbar. Der Reel ist der üblichste Tanz. Er hat vier betonte Schläge pro Takt und kann auf „eins-zwei, eins-zwei“ mitgeklopft werden. Der Jig hingegen hat einen synkopischen Rhythmus. Er ist bei genauerem Hinhören gut erkennbar („eins-zwei-drei, vier-fünf-sechs“) und sehr leicht zu lernen. 

    Der Folk ist eine gesellige, kommunikative und vielseitige Musikform. Und unheimlich zugänglich.

    DR. SANDRA JOYCE, LEITERIN DER IRISH WORLD ACADEMY OF MUSIC AND DANCE

    Fiddle, Flöte, Banjo, Mandoline, Akkordeon, Bodhrán (Trommel) und Harfe sind bei Folkmusikern allseits beliebt – doch sie brauchen nicht unbedingt alle zusammen, um eine gelungene Session und einen tollen Abend zu erleben. Die verschiedenen Klänge dieser Instrumentenvielfalt verleihen der irischen Musik ihre bemerkenswerte emotionale Wandlungsfähigkeit, durch die sie in nur einer Strophe zwischen munter und fröhlich und dann wieder herzzerreißend und rührend wechseln kann.

    Also seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Füße plötzlich mitwippen, ihre Knie mitschwingen und ihre Hände rhythmisch auf den Tisch klopfen. Und nur keine Hemmungen, wenn Sie der Drang packt, bei The Irish Rover oder Rare Old Mountain Dew aufzuspringen und mitzutanzen oder bei Raglan Road oder Mo Ghile Mear („Mein edler Held“) die eine oder andere Träne zu vergießen. 

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    Alles, was Sie über die Musik der Ulster-Schotten wissen müssen

    Auch weiter oben im Norden gibt es eine stolze Musiktradition. Die Musik der Ulster-Schotten setzt, wie auch der irische Folk, vor allem auf die Tin Whistle und die Flöte. Doch auch die lange und stolze Tradition der nordirischen Marschmusik ist ein spürbarer Einfluss: Lambeg Drums, Fifes und Dudelsäcke prägen den unverkennbaren Klang des Ulster-schottischen Folk.

    Eine wunderbare Besonderheit der Ulster-schottischen Veranstaltungen ist ihr offenes Klima. Das kommt nicht zuletzt daher, dass ihre Musik aus der Tradition des gemeinschaftlichen Musizierens entstanden ist, etwa in Blaskapellen, Kirchenchören und auch in der Küchenmusik mit Fiddle und Flöte.

    GORDON RAMSEY, EXPERTE FÜR ULSTER-SCHOTTISCHE MUSIK, QUEEN’S UNIVERSITY BELFAST

    Die bekanntesten Tänze aus diesen Regionen sind der Hornpipe und der Polka. Rhythmisch ähnelt der Hornpipe einem Reel, hat aber ein deutlich langsameres Tempo. Den Polka hingegen erkennt man an seinem munteren „Eins und zwei und eins und zwei und“-Rhythmus. Zum Mitsingen sind Lieder wie das fröhliche My Aunt Jane und das ruhige Muttonburn Stream besonders beliebt.

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    Wichtige Begriffe – ein kleiner Überblick

    Reel, Jig, Walzer, Hornpipe, Polka: Übliche traditionelle Tänze.

    Fiddle: Irische Geige.

    Tin Whistle: Weit verbreitete Flöte mit sechs Löchern.

    Lambeg Drum: Große, doppelseitig bespannte Trommel, die in der Regel vor dem Körper getragen wird.

    Fife: Kleine Flöte mit hoher Tonlage.

    Low Whistle: Eine größere Version der traditionellen Tin Whistle mit niedrigerer Tonlage.

    Squeeze Box (Quetschkasten): Bezeichnung für ein Akkordeon oder eine Ziehharmonika.

    Bodhrán: Einseitig bespannte Handtrommel, Aussprache: „boh-ronn“.

    Uilleann Pipes: Irische Variante des Dudelsacks mit einem Blasebalg, den man über den Ellbogen („uilleann“, Aussprache: „ill-ann“) betätigt. Das Musizieren mit den Uilleann Pipes wurde von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

    Céilí: Eine Veranstaltung, bei der zu traditioneller Musik getanzt wird, in der Regel in Paaren und Gruppen. Aussprache: „kej-lie“.

    Session (Seisiún): Gemeinsames Musizieren in einer Gruppe, in der Regel in zwanglosem Rahmen. Aussprache: „säsch-uhn“.