Barrierefreiheit

Irland freut sich über Besucher mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität, und entsprechende Angebote und behindertengerechte Ausstattungen werden fortlaufend verbessert.

Für Reisen in die Republik Irland unterstützt Sie das National Journey Planner-System vom Start bei Ihrer Planung. Außerdem finden Sie hier allgemeine Reiseinformationen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Flughäfen

Bei Flugreisen innerhalb Europas können Reisende mit eingeschränkter Mobilität kostenfreie Unterstützung anfordern. Bitte denken Sie daran, dies spätestens 48 Stunden vor dem Flug zu tun.

Ein speziell dafür ausgebildeter Mitarbeiter erleichert Ihnen den Weg durch den Flughafen, hilft beim Einchecken, der Sicherheitskontrolle sowie dem Ein- und Ausstieg. Hier erfahren Sie mehr über Flugrechte.

In der folgenden Liste finden Sie Verlinkungen zum Betreuungsservice der irischen Flughäfen.

Flughäfen in der Republik Irland

Dublin Airport

Cork Airport

Shannon Airport

Donegal Airport

Galway Airport

Knock Airport

Sligo Airport

Waterford Airport

Kerry Airport

Flughäfen in Nordirland

Belfast International Airport

George Best Belfast City Airport

City of Derry Airport

Enniskillen Airport

Schiffsreisen

Zu Schiffsreisen hat die Europäische Union Verordnungen erlassen, die gewährleisten sollen, dass alle Passagiere unabhängig von ihrer Mobilität sicher mit dem Schiff reisen können. In Irland wurden Richtlinien eingeführt, die Schiffsreisen für alle einfacher gestalten sollen, egal ob man eine Behinderung hat, mit Kindern unterwegs ist oder viel Gepäck dabei hat.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Dublin Bus können Sie in Dublin und Umgebung fahren. Die Flotte besteht hauptsächlich aus Niederflurbussen, die einen Platz für Standard-Rollstühle bis zu 70 cm Breite und 120 cm Länge haben.

Dublins S-Bahn-Verkehr bietet in den „DART“-Zügen ausreichend Platz für Rollstühle. Leider ist aber noch nicht jeder Bahnhof rollstuhlgerecht/a>. Sie können die Barrierefreiheit von  Bahnhöfen online überprüfen.

In Dublin gibt es zwei Straßenbahnlinien, die als Luasbekannt sind. Diese neuesten Ergänzungen erfüllen die aktuellen Normen für Verkehrssysteme in Bezug auf Barrierefreiheit und Umweltschutz.

Fernverkehrs- und Regionalzüge in der Republik Irland sind mit einer begrenzten Anzahl an Rollstuhlplätzen ausgestattet. Irish Rail rät Rollstuhlfahrern, Bahnreisen im Voraus zu buchen.

Sollten Sie durch Nordirland reisen, finden Sie auf der Internetseite von Translink  Internetseite von Translinkumfassende Informationen über das Serviceangebot für Reisende mit Behinderungen. Da leider noch nicht alle Busse und Züge barrierefrei sind empfehlen wir Ihnen, Ihre Reise im Voraus zu planen.

Bus Éireann  hat viele rollstuhlgerechte Busse mit Rampen und speziellen Rollstuhlplätzen. Fast 70 % der Passagierflotte ist barrierefrei nutzbar. Für Überland-Reisen ist eine Buchung im Voraus erforderlich.

Rollstuhlgerechte Taxis

Rollstuhlgerechte Taxis in der Republik Irland erkennt man an ihrem Dachaufsetzer mit Rollstuhlsymbol. Sie verfügen über eine Spezialausrüstung mit Rampe, Rollstuhlbefestigungsmöglichkeiten und geeigneten Gurten. Bei der National Transport Authority finden Sie eine komplette Liste aller rollstuhlgerechten Taxis in Irland.

In Nordirland gibt es vier Arten von Taxis. Sie können anhand ihrer Nummernschilder in den Farben grün, gelb, weiß und weiß-blau unterschieden werden.

Ein weiß-blaues Nummernschild bedeutet, dass das Taxi wie ein Bus eingesetzt wird. Den Passagieren wird ein bestimmter Betrag für bestimmte Strecken berechnet. Diese Taxis müssen kein Taxameter haben, aber sie sind rollstuhlgerecht.

Ein gelbes Nummernschild bedeutet, dass man das Taxi auf der Straße heranwinken oder an ausgewiesenen Taxiständen einsteigen kann, sofern der Dachaufsetzer leuchtet. Diese Taxis sind rollstuhlgerecht und haben ein Taxameter.

Ein weißes Nummernschild bedeutet, dass das Taxi in Gebieten außerhalb eines Radius von acht Meilen um das Stadtzentrum von Belfast im Voraus gebucht oder herangewunken werden kann. Diese Taxis müssen nicht rollstuhlgerecht sein und auch kein Taxameter haben.

Ein grünes Nummernschild bedeutet, dass das Taxi entweder persönlich an einem Taxistand oder per Telefon im Voraus gebucht werden muss. Die meisten dieser Taxis sind nicht rollstuhlgerecht. Am besten bitten Sie bei der Buchung um ein rollstuhlgerechtes Taxi. Es gibt jedoch keine Garantie, dass eines zur Verfügung steht.

Behindertenparkplätze

In allen Klein- und Großstädten Irlands gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Die Parkplätze sind mit Straßenschildern und -markierungen eindeutig als Behindertenparkplätze ausgewiesen. Sie befinden sich immer direkt neben dem Eingang zu Gebäuden, im Stadtzentrum usw.

Weitere Informationen über Behindertenparkplätze erhalten Sie bei der Gemeindebehörde Ihres Urlaubsorts. Eine komplette Liste aller Gemeindebehörden in der Republik Irland und in Nordirland steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Autovermietung

Motability Ireland vermietet behindertengerechte Autos, mit denen Sie auf der grünen Insel fahren können. Eine umfassende Vollkaskoversicherung und ein 24-Stunden-Pannendienst des britischen Automobilclubs AA sind inklusive. Ein Shuttle-Service ab/zu Flughafen oder Fähre kann organisiert werden.

Unterkünfte

Eine Liste behindertengerechter Unterkünfte erhalten Sie bei Accessible Ireland .

Achten Sie auf die „ABLE Q“-Kennzeichnung, die auf Barrierefreiheit hinweist. Sie wurde 2012 eingeführt und kennzeichnet barrierefreie Tourismusunternehmen wie Hotels und Ferienhäuser.  Cuisle ist ein Ferienzentrum, das speziell für Besucher mit Behinderungen auf dem 20 Hektar großen Gelände von Donamon Castle gebaut wurde.

Touristenattraktionen

Bei Accessible Ireland finden Sie auch zahlreiche behindertengerechte  Touristenattraktionen. Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Klöster, Burgen oder Ruinen sind häufig nicht in gleichem Maße barrierefrei wie moderne Attraktionen, wie z.B. Titanic Belfast.

Unter Umständen ist das erste Stockwerk von Burgen und Türmen zugänglich, aber in vielen Fällen gibt es keine Aufzüge. Bei Heritage Ireland finden Sie Informationen zur Barrierefreiheit von Sehenswürdigkeiten. Das staatliche Unternehmen verwaltet einen Großteil des irischen Kulturerbes In Nordirland ist der  National Trust für Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Giant’s Causeway zuständig. Dort können Sie sich über Parkplätze, Toiletten und alles Weitere informieren.

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