Hill of Tara

Hill of Tara, County Meath

Schwelgen Sie im Anblick des keltischen Irlands und lassen Sie die Kraft des sagenumwobenen Königreichs von Tara auf sich wirken.

Ein frühzeitlicher Machtsitz, 142 Könige und ein Schicksalsstein – willkommen im historischen Epizentrum des königlichen Lebens in Irland. Diese auffälligen Grate der einst imposanten Ringfestungen offenbaren nicht nur fantastische Blicke auf die irische Landschaft. Tara war im Laufe der Geschichte eine wichtige Kultstätte, ein umkämpfter Machtsitz und ein Ort, um den sich viele der Mythen und Legenden von Irlands historischem Osten ranken.

Die Magie dieses Ortes kann man direkt spüren.

omusette, TripAdvisor

Eine der vielen Erzählungen, die sich um Tara – auch: Teamhair na Rí („Königshügel“) – ranken, besagt, dass der Hügel das Tor zum Jenseits und auch ein heiliger Hort der Götter war. Doch das ist erst der Beginn der Geschichten, denen Sie hier begegnen können...

Königliche Aussichten

Tara ist vor allem als frühzeitlicher Machtsitz unserer Insel bekannt. Von diesem Hügel aus blickten im Laufe der Zeit 142 Könige über Ihr Königreich – und zwar wortwörtlich: An einem klaren Tag soll man von dort oben die Hälfte aller irischen Grafschaften sehen können!

ein fantastischer Ort mit atemberaubender Aussicht

Soyna C, TripAdvisor

Dieses Königtum fiel allerdings aus dem normalen Muster, denn die Thronfolge richtete sich nicht nach dem Stammbaum. Die Wahl des Königs von Irland erfolgte durch den Lia Fail, den „Schicksalsstein“. Der irischen Sage nach soll dieser Krönungsstein von den alten keltischen Göttern, den Tuatha Dé Danann, als heiliger Gegenstand auf den Hügel von Tara gebracht worden sein. Er soll einen Schrei ausstoßen, wenn er vom rechtmäßigen König von Tara berührt wird.

Versuchen Sie Ihr Glück: Warnen Sie Ihre Ohren und patschen Sie mal drauf. Wer weiß, vielleicht finden Sie dabei ja heraus, ob Sie der nächste König bzw. die nächste Königin von Irland sind!

Betreten Sie die Welt ewiger Freude

In der Zeit zwischen 4.000 v. Chr. und 2.500 v. Chr. herrschte unter den Menschen von Tara der Glauben, dass der Hügel ein Tor zum Jenseits war, über das Götter unsere Welt betraten. Dieser Glaube an das Jenseits war so zentral für die Zukunft des Königtums, dass sich die Hochkönige von Tara am Tag Ihrer Krönung in einer symbolischen Trauung mit der Göttin Medb (auch „Maeve“) vermählen mussten, um König zu werden! Medb soll nämlich aus dem Jenseits gekommen sein.

Diese große Bedeutung des Heidentums in Tara führte auch zu einer historischen Begegnung zwischen dem heiligen Patrick und den Hochkönigen auf dem Hügel von Tara. Die Legende besagt, dass der heilige Patrick auf seiner Mission, das Christentum nach Irland zu bringen, hier zuerst Halt machte, um den Heidenkönig Laoghaire an der symbolkräftigsten Stätte seiner Religion dazu zu bringen, das Christentum in Irland zu verkünden.

Die Iren sind als große Geschichtenerzähler bekannt – und auch um den Hill of Tara ranken sich einige Legenden. „Indiana Jones“-Fans wird es interessieren, dass der Hill of Tara die Stätte der berüchtigten Bundeslade sein soll. Im Jahr 1899 war eine Gruppe britischer Israelis sogar so überzeugt davon, sie unter dem Hügel zu finden, dass sie loszog, um genau das zu tun. Natürlich fanden sie am Ende nichts – außer Protesten gegen die Ausgrabung dieser heiligen Stätte.

Aber mal zugegeben: Das macht diesen Ort doch gleich noch ein wenig magischer und faszinierender!

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