Die vier Regionen der Insel Irland

Aus geologischen und historischen Gründen wird Irland durch vier unterschiedliche Regionen geprägt. Jede dieser vier Regionen hat ihre ganz typischen Besonderheiten.

Rugged, remote and romantic
Rugged, remote and romantic

Die historische Ostküste und Dublin
Burgen und Ruinen, Schlösser und Kirchen prägen den eher flachen Osten und Südosten der Insel.

Nordirland und Belfast
Sechs Grafschaften im Nordosten Irlands gehören zu Nordirland mit seiner spektakulären Küste.

Die sanfte Mitte Irlands
Mit 750 Kilometer befahrbaren Flüssen und Seen gehört die Shannon/Erne-Wasserstraße zu der größten in Europa.

Die atemberaubende Westküste
Unzählige Steilklippen, Buchten und Inseln bestimmen die spektakuläre Landschaft des Westens.

Die historische Ostküste und Dublin

Burgen und Ruinen, Schlösser und Kirchen prägen den eher flachen Osten und Südosten der Insel. Die historische Ostküste war durch die Jahrhunderte das Einfallstor für Invasoren und Belagerer. Mönche errichteten ihre Kirchen und Klöster im 4. bis 8. Jahrhundert wie Glendalough, das als eine der besterhaltenen Klosteranlagen Europas gilt. Viele wurden allerdings zerstört und prägen heute als pittoreske Ruinen das Bild der sanften Landschaften.

Wikinger und Normannen gründeten die ersten Städte wie WaterfordDublin und Kilkenny und erbauten Burgen und Schlösser. In der sanften Hügellandschaft des Boyne Valley nördlich von Dublin steigt man tief in die Geschichte dieser Region ein. Lange Sandstrände bestimmen den Charakter der Küste. Das Klima ist äußerst mild; nicht ohne Grund nennt man diese Region „The Sunny South East“ oder auch den Garten Irlands. Zahllose prachtvolle Parks und üppige Gärten insbesondere in Wicklow sprechen dafür.

In Kildare hingegen dreht sich alles um die Lieblingstiere der Iren: Pferde. Aus dem dort ansässigen Nationalgestüt gehen die Champions der Welt hervor und werden Rennen auf obersten Niveau ausgetragen. Auch Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland, wurde von den Nordmännern erbaut und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einer modernen Metropole mit unverkennbar irischem Lebensstil. Das kulturelle Leben der Stadt ist sowohl international beeinflusst als traditionell verankert, dafür sprechen schon alleine fast 1000 Pubs.

Nordirland und Belfast

Sechs Grafschaften im Nordosten Irlands gehören zu Nordirland mit seiner spektakulären Küste. Das Markenzeichen Nordirlands ist zweifelsohne der Giant’s Causeway, an der spektakulären Küste von Antrim. Abgesehen von der Legende, die sich um den Damm des Riesen rankt, wurde er aufgrund seiner einzigartigen, geologischen Formation zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Nicht weit davon entfernt schaukelt in 25 Meter Höhe die Carrick-a-Rede-Hängeseilbrücke über dem brausenden Atlantik. Ein Trip für Mutige!

Die neueste Besucherattraktion Nordirlands nennt sich Titanic Belfast und veranschaulicht nicht nur die Geschichte des weltberühmten Luxusliners, sondern die einer ganzen Epoche. Aber auch Kleinstädte wie ArmaghLisburn und Newry bieten ihre ganz persönlichen Attraktionen wie auch Derry~Londonderry seine alte Stadtmauer, die noch gänzlich erhalten ist. Südlich der Stadt erstrecken sich die Sperrins mit beschaulichen Wanderwegen, die Lakelands der Grafschaft Fermanagh bieten Freizeitkapitänen ideale Gewässer und in Downpatrick und den Mourne Mountains im Südosten Nordirlands wandelt man auf den Spuren von St. Patrick, Irlands Nationalheiligem.

In Nordirlands Hauptstadt Belfast vereinen sich Tradition und Gegenwart, garniert mit maritimem Flair. Prunkvolle Bauten aus viktorianischen Zeiten, traditionelle Pubs und moderne Restaurants und Bars prägen das Stadtbild ebenso wie ihre Lage direkt am Meer.

Die sanfte Mitte Irlands

Durch die flache Mitte der irischen Insel fließt auf einer Länge von 750 Kilometer (Seitenarme nicht mitgezählt) Europas längste, befahrbare Wasserstraße. Von der Mündung des Shannon nahe der Stadt Limerick an der Westküste erstreckt sich das Fluss- und Seensystem in nordwestlicher Richtung bis in den nordirischen Lough Erne. Der Shannon und der Lough Erne sind durch einen 16 Kilometer langen restaurierten Kanal miteinander verbunden. Ein modernes Schleusensystem sorgt für eine problemlose Durchfahrt. Neben den Marinas bieten quirlige Städte wie Athlone und Orte wie Carrick-on-Shannon alles, um sich zu versorgen oder abends ein Pub oder Restaurant zu besuchen.

Clonmacnoise, die beeindruckende Klosteranlage in der Mitte Irlands, ist ohne Frage eines der Highlights am Fluss und war ein bedeutendes Kloster und Handelszentrum als die Flussläufe noch übliche Transportwege waren. Die Grafschaft Roscommon beherbergt mit Strokestown Park eines der wichtigsten Museen des Landes, wenn es darum geht, die Geschichte einer ganzen Nation zu verstehen. Und Birr Castle in der Grafschaft Offaly beeindruckt mit seinen Ausstellungen und dem ehemals größten Teleskop der Welt. Die Marble Arch Caves in einem von der UNESCO ausgezeichneten Global Geopark in der Grafschaft Fermanagh gehören neben dem Rock of Cashel in Tipperary zu den Attraktionen der Region.

Die atemberaubende Westküste

Unzählige Steilklippen, Buchten und Inseln bestimmen die spektakuläre Landschaft des Westens. Der Wild Atlantic Way, eine der längsten Küstenstraßen der Welt, erstreckt sich über 2.500 Kilometer von Malin Head im Norden Irlands bis nach Kinsale an der Südküste. An und auch abseits dieser spektakulären Panoramastraße liegen 350 ausgewiesene Besucherattraktionen, darunter etwa die Hälfte markiert als „Discovery Points“, ausgewählte Orte mit hohem Erlebniswert. Geschichtliche, geologische und kulturelle Sehenswürdigkeiten der Grafschaften Donegal, Sligo, Mayo, Galway, Clare, LimerickKerry und Cork reihen sich aneinander wie die Perlen einer Kette.

Sie erleben die faszinierende Schönheit der Region Connemara, die pittoresken Häuserfassaden Stadt Galway, die atemberaubenden Cliffs of Moher in West Clare und das majestätische King John’s Castle in Limerick. Weiter südlich erstrecken sich die Halbinseln Iveragh mit dem berühmten Ring of Kerry sowie die Dingle und Beara Peninsulas. An die dreißig vorgelagerte Inseln bieten lohnenswerte Abstecher in eine teilweise abgeschiedene Welt und gelassene Beschaulichkeit. Die spektakuläre Küstenlandschaft der Westküste fasziniert nicht zuletzt mit seiner üppigen durch den Golfstrom begünstigten, farbenprächtige Vegetation.

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