Irlands Leuchttürme: Teil 1

Da Irland eine Insel ist, überrascht es kaum, dass hier Leuchttürme im Überfluss zu finden sind. Die eigentliche Überraschung sind ihre faszinierenden Geschichten.

Leuchtturm 1: Hook Head Lighthouse, Fethard-on-Sea, Grafschaft Wexford

Die Fakten: Mit seinen fast 800 Jahren hat Hook Head so manches erlebt. Er wurde zum Beispiel vom Lonely Planet in die Liste der 10 schönsten Leuchttürme der Welt aufgenommen. Wie Aufzeichnungen zeigen, hat ein walisischer Mönch im 5. Jahrhundert an dieser Stelle ein Signalfeuer zur Warnung für Seefahrer brennen lassen.

Außerdem sehenswert: Haben wir Hook Head und dem kleinen Dorf Crooke, das 68 km vom Hook Head Lighthouse entfernt liegt, das Sprichwort ‚by hook or by crook‘ zu verdanken? Es bedeutet soviel wie ‚auf Biegen und Brechen‘. Manche sagen ja. Entscheiden Sie selbst bei einem Besuch des Dorfs.

Leuchtturm 2: Mizen Head, Cloghan, Grafschaft Cork

Die Fakten: Mizen Head, Irlands südlichster Punkt, am Wild Atlantic Way ist ein Ort der Extreme. Diese Extreme erwiesen sich 1908 als tödlich. Damals erlitt die SS Trada hier Schiffbruch. Der anwesende Leuchtturmtechniker und die Arbeiter retteten an diesem Tag 68 Leben. Heute bringt Sie eine Brücke mit hohen Seitenwänden sicher über das tosende Meer hinüber zur Signalstation.

Außerdem sehenswert: Gönnen Sie sich ein Mittagessen in Durrus, 33,5 km vom Mizen Lighthouse entfernt. Der berühmte Durrus-Käse kommt aus diesem Dörfchen.

Leuchtturm 3: Blacksod Lighthouse, Erris, Grafschaft Mayo

Die Fakten: 3. Juni 1944. Raue Wetterbedingungen behindern die Versuche der Alliierten mit den D-Day-Landungen zu beginnen. Am 4. Juni, während die Kommandeure der Alliierten jeden verfügbaren Wetterbericht aufsaugen, kommt eine Information von einer Wetterstation an Irlands Nordwestküste herein. Sie kündigt an, dass sich die Wetterbedingungen verbessern. Die Entscheidung fällt. Zwei Tage später beginnen die Landungen und das Blacksod Lighthouse sowie sein Wärter Edward ‚Ted‘ Sweeney gehen als winzige, aber einflussreiche Fußnote in die Geschichte des 20. Jahrhunderts ein.

Außerdem sehenswert: Nur Meter vom Atlantik entfernt liegen die Céide Fields, 61 km von Blacksod entfernt. Mit 6.000 Jahren ist es das älteste ‚Steinzeit-Denkmal‘ der Welt. Häuser, Gräber und Feldsysteme erstrecken sich über tausende Hektar Grasland.

Leuchtturm 4: Fanad Lighthouse, Grafschaft Donegal

Fanad Lighthouse zur Verfügung gestellt von The Commissioner of Irish Lights (CIL)

Die Fakten: Fanad Lighthouse wurde als Reaktion auf den tragischen Schiffbruch der HMS Saldanha 1811 erbaut. Berichten zufolge überlebte nur der Schiffspapagei die Tragödie. Seitdem hat Fanad Lighthouse unzählige Leben gerettet. Glaubt man den Einheimischen, ist der Leuchtturm höher als der Eiffelturm. Er steht am Westufer der Halbinsel Fanad Head.

Außerdem sehenswert: Auf derselben Halbinsel, in Doaghbeg, steht der Great Arch, ein beeindruckender Fels im Meer mit einer vom Atlantik geformten Öffnung. Nehmen Sie Ihre Kamera mit und machen Sie Fotos für die Lieben daheim.

Möchten Sie in Ihrem eigenen Leuchtturm übernachten? 

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Leuchtturm 5: Blackhead Lighthouse, Whitehead Bay, Grafschaft Antrim

Blackhead Lighthouse mit freundlicher Genehmigung von The Commissioner of Irish Lights (CIL)

Die Fakten: Blackheads Lighthouse liegt am Nordufer des Belfast Lough. Eine ideale Position, um Schiffe wie die Titanic, die Olympic und die Britannic von Belfast aus in See stechen sehen. Dank dem Irish Landmark Trust können Sie heute im Lightkeeper’s House übernachten. Achten Sie auf den geheimen Tunnel, der von den Wärtern bei stürmischem Wetter als Durchgang zwischen dem Leuchtturm und dem Haus genutzt wurde.

Außerdem sehenswert: Titanic Belfast, 25,5 km vom Blackhead Lighthouse entfernt. Die Ausstellung in der gleichnamigen Stadt bietet einen atemberaubenden interaktiven Einblick in die Mythen und Realitäten des ‚Schiffs der Träume‘.

Leuchttürme 6, 7, 8: Rue Point, das Rathlin East Lighthouse und das Rathlin West Lighthouse, Rathlin Island, Grafschaft Antrim

West Lighthouse, Rathlin Island

Die Fakten: Seefahrer forderten 1827 zum ersten Mal einen Leuchtturm auf Rathlin Island. Heute gibt es drei. In einer Höhle unter dem West Lighthouse soll Robert the Bruce, König von Schottland 1306-1329, von einer winzigen Spinne Durchhaltevermögen gelernt haben. Rue Point, ein unbemannter Leuchtturm, ist mit bescheidenen 11 Metern der kleinste der drei.

Außerdem sehenswert: Eine Kolonie Seerobben in der Mill Bay und das RSPB Seabird Centre machen Rathlin zu einem beliebten Ziel für Tier- und Vogelliebhaber. Hier gibt es unter anderem Tordalke, Papageientaucher und Dreizehenmöwen zu entdecken.

Sie denken, diese Leuchttürme sind spektakulär? Der Wild Atlantic Way und die Causeway Coast haben noch viele weitere großartige Exemplare zu bieten.

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