Star Wars auf dem Wild Atlantic Way

©Lucasfilm

Entfliehen Sie der dunklen Seite bei einer Reise auf Irlands Wild Atlantic Way von den Halbinseln des Südens in Cork und Kerry, vorbei an den Klippen von Clare bis hinauf zur nördlichen Landspitze von Donegal.

Als die Darsteller und die Filmcrew von Star Wars nach Irland kamen, schien jede Szene greifbar nah. Sie erkannten im wilden Atlantik, den schroffen Klippen und dem stimmungsvoll wechselhaften Himmel sofort die perfekte Kulisse für Rey, Luke und den ewig währenden Kampf gegen die dunkle Seite. Da Skellig Michael allerdings als Welterbestätte unter dem Schutz der UNESCO steht, mussten die Dreharbeiten hier beschränkt werden. Daher durchkämmten sie den gesamten Wild Atlantic Way nach einem etwas flexibleren cineastischen Tummelplatz.

Diese überwältigenden, wie aus einer fremden Welt anmutenden Landschaften waren jedoch nicht das Einzige, was bei Darstellern und Crew einen bleibenden Eindruck hinterließ. Als die Dreharbeiten beendet waren, schaltete LucasFilm gleich acht Anzeigen in den Lokalzeitungen, um sich bei den Menschen, denen das Team hier begegnete, für das herzliche Willkommen und ihren aufrichtigen Enthusiasmus zu bedanken. Wenn Sie auf dem irdischen Wild Atlantic Way auf den Spuren der Jedi wandeln wollen, zeigen wir Ihnen in diesem Überblick, wo sich alles abgespielt hat.

Star Wars auf dem Wild Atlantic Way

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Brow Head und Crookhaven, Grafschaft Cork

Ihre Suche nach den beeindruckendsten Panoramas brachte die Location Scouts von Star Wars schließlich nach Brow Head und Mizen Head in West Cork, wo stillgelegte Minen und verlassene Gebäude als Filmkulissen dienten.

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Brow Head, Grafschaft Cork

Traumhafter Blick auf den Atlantik

Auf Brow Head neben der Halbinsel Mizen Head fanden die Darsteller und Filmcrew in den zerklüfteten Höhlen und alten Minenschächten eine Kulisse für „Star Wars: Die letzten Jedi“. Schon beim ersten Blick auf diese Landschaft werden Sie bei Ihrer Ankunft sofort verstehen, warum die Location Scouts von dieser Gegend so hingerissen waren. Das preisgekrönte Mizen Head Visitor Centre stellt Ihnen die tief verwurzelte Seefahrtstradition der Region vor und lässt Ihr Herz anschließend bei einem Abstieg zur Signalstation im wahrsten Sinne höher schlagen: Der Weg führt vom Festland über eine hohe Bogenbrücke, unter der das tosende Wasser schäumt. Wagen Sie beim Überqueren trotzdem einen Blick nach unten, denn dort tummeln sich gerne mal Robben, Delfine und Buckelwale! Und wenn Sie Hunger bekommen, gibt es im Mizen Café des Besucherzentrums die richtige Stärkung. 

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Halten Sie unbedingt Ausschau nach Fastnet Rock. Diese Felseninsel mit dem Beinamen „Ireland's Teardrop“ („Träne Irlands“) war der letzte Anblick, den irische Auswanderer von ihrer Heimat zu sehen bekamen, bevor sie das Land – oft für immer – verließen. 

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Filmcrew von Star Wars bei den Dreharbeiten

Das schlagende Herz der Halbinseln des Südens

Nicht nur die atemberaubend schönen Landschaften, sondern auch die Städte und Dörfer auf den Halbinseln des Südens sind absolut postkartenreif. Da wäre zum Beispiel das Fischerdorf Crookhaven, das als letzter Anlaufhafen für nach Amerika reisende Schiffspassagiere Ruhm erlangte. Heute ist Crookhaven ein aufregend dynamischer Ort mit zauberhaften Cafés und Folkmusik in Pubs mit stimmiger Atmosphäre und außerdem ein Traumziel für alle Wassersportbegeisterten. Schnappen Sie sich im Crookhaven Inn oder in der O'Sullivan's Bar einen Barhocker und plaudern Sie ein wenig mit den Dorfbewohnern. Gut möglich, dass sie Ihnen ein paar Geschichten darüber erzählen, wie Luke Skywalker einst das Dorf beehrte!

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Besuchen Sie das Dorf Durras, das für seinen gleichnamigen irischen Farmhouse Cheese (Bauernkäse) berühmt ist!

Portmagee und die Skelligs, Grafschaft Kerry

Hier begann (oder vielmehr: endete) in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ alles – nämlich mit einem Schwenk auf das unverkennbare Skellig Michael. Und wenn gerade nicht gefilmt wurde, verbrachten Darsteller und Filmcrew ihre Zeit in Portmagee.

C walking 5 Min.
Mark Hamill und J. J. Abrams am Filmset

Einfach „unbeschreiblich“, dieser Ort

Als die UNESCO-Welterbestätte Skellig Michael vor der Küste Kerrys in den Schlussszenen von Star Wars: Das Erwachen der Macht über die Leinwand zog, konnten viele nur noch eines sagen: „WOW“. Den Filmemachern ging es genauso. „Wir waren vollkommen hingerissen. Auf jeden Fall eine perfekte Bereicherung für unser Star Wars-Universum“, schwärmte Martin Joy, der leitende Location Manager. Bei einem so unschätzbar wertvollen Ort, der erstmals im 6. Jahrhundert n. Chr. von unerschrockenen Mönchen besiedelt wurde, ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die jährliche Zahl der Besucher, die ihn bewundern und seine schwindelerregenden Stufen erklimmen dürfen, streng begrenzt ist. (Und auch der Bootsverkehr zur Insel ist nur zugelassenen Bootsbetreibern gestattet.) Das hindert Sie allerdings keineswegs daran, (bei günstigem Wetter) von Portmagee eine Bootstour um die Skellig Islands zu unternehmen und genau die Gegend zu erleben, die Mark Hamill selbst „unbeschreiblich“ fand.

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Auch weniger Seetaugliche können die Skelligs voll auskosten – bei einem Ausflug zur Skellig Experience auf Valentia Island. Gekostet werden darf natürlich auch in der preisgekrönten Skelligs Chocolate Factory in Ballinskelligs – ein Traum für Naschkatzen. 

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Mark Hamill

Eine Freundschaft für die Ewigkeit in Portmagee

Bevor Star Wars hier vorbeischaute, war Portmagee einfach nur ein belebtes Fischerdorf, das von Mutter Natur mit einer fantastischen Aussicht gesegnet war. Doch schon bald darauf wurde es als der Ort bekannt, an dem Luke Skywalker in der Bridge Bar lernte, wie man ein Pint Guiness zapft. Die Darsteller und die Filmcrew gingen hier außerdem im vorzüglichen The Moorings gerne essen. Mit eiserner Verschwiegenheit über das glamouröse Geschehen in Skellig Michael widmete sich diese kleine Gemeinde weiterhin dem gewohnten Leben, empfing jeden Besucher mit einem Lächeln und weihte Mark Hamill in die irischste aller irischen Knabbereien ein: eine Packung Tayto Chips!

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Bewundern Sie den Abendhimmel im Kerry International Dark-Sky Reserve. Bewundern Sie hier dank der geringen Lichtverschmutzung die Milchstraße und träumen Sie von einer echten Galaxie weit, weit entfernt...

Sybil Head bei Dingle, Grafschaft Kerry

Die berühmten Bienenkorbhütten von Skellig Michael aus dem 6. Jahrhundert wurden für die große Leinwand auf Sybil Head bei Dingle penibel genau nachgebaut...  

E driving 27 Min.
Die nachgebauten Hütten auf Skellig am Filmset von Star Wars

Eine Fantasiewelt... auf Zeit

Keine Spur, nicht mal ein Stein der nachgebildeten Bienenkorbhütten, blieb an diesem unvergleichlichen Ort am Wild Atlantic Way zurück – die Darsteller und die Filmcrew hinterließen diese Naturschönheit genauso makellos, wie sie sie vorgefunden hatten. National Geographic bezeichnete die Halbinsel Dingle als den „schönsten Ort der Welt“. Sie behauptete sich einst gegen wilde Wikinger, hieß Hollywoodstars willkommen und war zuletzt nun auch Gastgeber für die Darsteller und Crew von Star Wars. Die Dreharbeiten fanden vorwiegend rund um die spektakuläre Landzunge Ceann Sibéal (Sybil Head) in Ballyferriter statt. Die schöne Aussicht lässt sich am besten genießen, wenn Sie zum Dorf Ballyferriter fahren und einen Spaziergang am Strand Beál Bán unternehmen – ein geheimer Lieblingsort der Dorfbewohner!

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Auf dem windgepeitschen Vorsprung der Landzunge Cloghar bietet die Töpferei des berühmten irischen Töpfermeisters Louis Mulcahy einen Hafen der Ruhe. Versuchen Sie sich an der Töpferscheibe bei der Anfertigung einer eigenen Kreation oder lassen Sie sich vom Anblick der Blasket Islands in der Ferne inspirieren.

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Rey, „Star Wars: Die letzten Jedi“

Dingle begrüßt Chewbacca!

Viele Darsteller und Crew-Mitglieder ließen sich während der Dreharbeiten im belebten Dingle nieder. Doch der berühmteste Einwohner dieser Stadt ist der Delfin Funghie. Jedem schien es hier wirklich gut zu gefallen und Daisy Ridley (Rey) mischte sich in Drehpausen sogar im eklektischen Pub Dick Mack's unter die Leute. Justin und Luke Burgess aus Bean in Dingle erinnern sich, wie sich jeder ins große Ganze des Dorflebens einfügte: „Erst als einige Leute ein paar Mal hereinkamen, wurde [uns] klar, dass sie zur Crew gehörten!“ Die Begeisterung aber war ansteckend. So ergriff sogar die Schulkinder hier das galaktische Fieber, als Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew kurz vorbeischaute, um hallo zu sagen!

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Besuchen Sie das Foxy John's, einen Baumarkt mit Zapfhähnen und das einzige Pub, wo Sie ein Pint genießen und zugleich Ihren Eisenwarenbedarf stillen können. Oder trinken Sie ein Glas auf die Lokallegende Tom Crean. Dieser furchtlose Abenteurer, der an drei der unbarmherzigsten Antarktis-Expeditionen aller Zeiten teilgenommen hatte, eröffnete bei seiner Rückkehr das South Pole Inn.

Loop Head und Kilkee, Grafschaft Clare

Wenn diese Klippen reden könnten, hätten sie viel zu erzählen von goldenen Stränden, historischen Leuchttürmen und Besuchern aus einer anderen Welt, die sich von dieser spektakulären Halbinsel und ihren freundlichen pelzigen und zweibeinigen Bewohnern begeistern ließen!

G driving 30 Min.
Rey, „Star Wars: Die letzten Jedi“

Der Zauber von Loop Head

Die Darsteller und Filmcrew von Star Wars waren allerdings nicht die ersten, die in dieser sich Richtung Amerika ausdehnenden Landzunge ein erkundungswürdiges Ziel erkannten. Jacques Cousteau erklärte sie sogar zum besten Tauchplatz in ganz Europa. Wenn Sie sich selbst überzeugen möchten, stellen Ihnen die Experten aus der Region diese (Unter-)Wasserwelt gerne etwas näher vor. Doch erst auf den Klippen von Loop Head können Sie wirklich erkennen, wie sehr das Land von seiner Wechselbeziehung zum Meer geprägt ist: dramatische Klippen, Höhlen, die der Gewalt der hereinbrechenden Wellen trotzen, und ein Leuchtturm, der seit über 340 Jahren von diesem Vorsprung über die Seeleute wacht.

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Verweilen Sie ein wenig im Leuchtturmwärterhaus von Loop Head, der heute vom Irish Landmark Trust verwaltet wird. Bei den Rundum-Panoramablicken von Kerry bis zu den Cliffs of Moher erwartet Sie hier ein Erlebnis wie nur selten im Leben.

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Luke Skywalker, „Star Wars: Die letzten Jedi“

Der Lockruf von Kilkee

Von den ungezähmten Elementen, die Sie am Loop Head peitschen, führt der Weg landeinwärts in die Stadt, die LucasFilm mit einem warmen Willkommen aufnahm! Das in einer geschützten Bucht liegende Kilkee ist seit über 150 Jahren ein beliebtes Urlaubsziel. Lord Alfred Tennyson und Sir Aubrey de Vere waren hier bereits zu Gast und Charlotte Brontë erkor Kilkee 1894 sogar zur ersten Wahl für ihre Flitterwochen aus. Es waren vor allem die Strände, die es den damaligen Besuchern besonders angetan hatten. Und auch heute sind es noch die Strände, die Besuchern der jüngeren Zeit, wie etwa Che Guevara und Russell Crowe, am Herzen liegen. Besonders hervorzuheben sind die atemberaubenden Anblicke, die sich bei einem Bootsausflug zur Delfinbeobachtung vom nahe gelegenen Carrigaholt bieten. Glückseligkeit à la Mutter Natur.

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Besuchen Sie Keating's Bar, auch bekannt als „die am nächsten an New York gelegene Bar“ der alten Welt. Falls einige der amerikanischen Stars von „Star Wars: Die letzten Jedi“ mal daran dachten, einfach nach Hause zu schwimmen, kannten sie auf jeden Fall schon einmal die Richtung!

Malin Head, Grafschaft Donegal

Luke Skywalker, Rey und der Millennium-Falke kundschafteten die Gegend rund um Hell's Hole auf der Halbinsel Inishowen in Donegal aus 

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Luke Skywalker, „Star Wars: Die letzten Jedi“

Lernen Sie Malin Head kennen

Wie reagiert eine Kleinstadt an der nördlichen Spitze des Wild Atlantic Way, wenn der Millennium-Falke und seine Besatzung ihr einen Besuch abstatten? Hugh Farren, der Besitzer von Farren's Bar, macht keinen Hehl aus seiner Begeisterung: „Es war einfach unglaublich, dass nur drei Kilometer von uns entfernt Dreharbeiten für Star Wars stattfanden. Einfach nicht von dieser Welt.“ Für mehrere Wochen durfte sich Malin Head wie in einer anderen Galaxie fühlen. Die Filmarbeiten fanden vor allem rund um Hell's Hole statt, eine (für die Öffentlichkeit nicht zugängliche) unterirdische Felshöhle, die das tosende Meer über Millionen von Jahren ausspülte. Hugh war von den illustren Gästen sogar so angetan, dass er in seinem Pub ein riesiges Wandgemälde von Yoda schuf und nun mit Freude jedem Besucher ein paar Anekdoten aus der Zeit zum Besten gibt, als Luke Skywalker auf ein Pint und etwas intergalaktische Plauderei vorbeischaute. Sie können auch zu Fuß eine „Star Wars“-Tour in Malin Head unternehmen, bei der Ihnen Ihr Führer die Schauplätze zeigen wird, an denen der Film gedreht wurde, und Ihnen Interessantes über die Kultur und Geschichte dieses bemerkenswerten Ortes mitteilen wird.
  

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben

Oder sagen wir einfach: Bei der richtigen Zeitplanung könnten Sie hier etwas ganz Besonderes erleben: Auf der Halbinsel Inishowen tanzen gerne mal die Polarlichter am Horizont.   

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