Dublin: Städte und Dörfer an der Küste

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Wecken Sie den Entdecker in sich und erkunden Sie die Umgebung Dublins – blutige Geschichte, seltsame Legenden, Schlösser, Berge und sogar einen Hauch von Italien warten.

Dublin hat zahllose Attraktionen zu bieten, doch auch vor den Toren der Stadt gibt es viel zu entdecken! Mit der Dart-Bahn kommen Sie ganz einfach zur Dublin Bay, wo jede Menge Schätze darauf warten, erkundet zu werden. In den hübschen Dörfern erwarten Sie lebendige Geschichte, fantastische Restaurants und der typisch irische Craic (Spaß). Und das Beste daran: Jedes Dorf hat seinen ganz eigenen Charakter. Suchen Sie sich Ihren Favoriten aus … 

Dalkey

Das Dörfchen Dalkey ist das Zuhause von einigen ganz großen Namen:  Bono und The Edge von U2, Neil Jordan und Enya. Auch der ein oder andere weltberühmte Besucher wurde hier schon gesichtet, zum Beispiel Woody Harrelson, Michelle Obama, Penelope Cruz und die Bandmitglieder von REM, die es sich mit einem Pint im bekannten Pub Finnegan’s gemütlich machten. Die umliegenden Berge und die zahlreichen Bäume bieten nicht nur Privatsphäre, sie versprechen auch atemberaubende Ausblicke und ein Gefühl von Abgeschiedenheit. Das Dorf selbst ist klein, beschaulich und von einer entspannten Atmosphäre geprägt. Die Einheimischen sind den Anblick von Promis gewöhnt, so dass hier kaum jemand ein zweites Mal hinschaut, wenn ein weltberühmter Musiker oder Hollywood-Regisseur in der Bäckerei einkauft oder in einem Café sitzt. 

Dalkey
Dalkey

Das verschlafene Dorf Dalkey im Süden der Grafschaft Dublin spielte im Mittelalter eine entscheidende Rolle, denn hier befand sich Dublins wichtigster Hafen, Coliemore Harbour. Heutzutage geht es hier etwas ruhiger zu, doch die verwinkelten, engen Gassen mit Blick aufs Meer verströmen immer noch ein mittelalterliches Flair.

Ein Ausflug nach Dalkey Island ist hier ein absolutes Muss. Die Überfahrt ab Coliemore dauert nur 5 Minuten und eröffnet spektakuläre Ausblicke auf die Küste. Heute ist die Insel unbewohnt – abgesehen von einer Herde wilder Ziegen, Robben und Tausenden Seevögeln. Es gab jedoch Zeiten, da war die Insel ein Sammelbecken für Wikingersklaven und Heimat von St. Begnet, der Schutzheiligen von Dalkey. Zurück auf dem Festland warten samstags der Food Market im Tramyard in der Castle Street oder an jedem Tag eine geführte Tour im Dalkey Castle and Heritage Centre, wo das reichhaltige literarische Erbe der Region im Zentrum steht. Oder Sie statten dem Finnegan’s Pub einen Besuch ab und schauen, ob ein Superstar an der Bar sitzt.

Dun Laoghaire

Heute erscheint Dun Laoghaire mit den eleganten Straßen und dem hübschen Jachthafen ganz friedlich. Doch in einer Novembernacht im Jahr 1807 tobte hier für zwölf schreckliche Stunden ein enormer Sturm. Zwei Schiffe zerschellten an den Felsen und 400 Menschen verloren ihr Leben. Diese Tragödie veranlasste die Regierung, hier einen geschützten Hafen zu errichten. Das Ergebnis waren zwei Piers aus massiven Granitblöcken, die seither Zuflucht für Seefahrer bieten – und die ganz nebenbei ideal für einen Spaziergang mit Blick auf die Dublin Bay sind.

Mischen Sie sich unter die Einheimischen und schlendern Sie einen Pier hinab. Anschließend warten ein Kaffee und ein Eis im berühmten Teddy’s Ice Cream, das hier seit 1950 süße Verlockungen anbietet.

So I jumped on a bus to Dun Laoghaire, stoppin' off to pick up my guitar…

„Summer in Dublin“ von Bagatelle

Die malerischen kopfsteingepflasterten Straßen von Dun Laoghaire lassen sich ideal zu Fuß erkunden. Unterwegs wird sich Ihr Blick dabei immer wieder in Richtung der glitzernden Bucht wenden. Es verwundert kaum, dass in Dun Laoghaires Hafen gleich drei Segelclubs zu Hause sind: Der Royal, der National und der Irish National. Auch wenn Sie nicht selbst in See stechen, bestellen Sie einen Kaffee und beobachten Sie, wie die Segelschüler lernen, die Wellen zu navigieren.

Howth

Der ideale Weg nach Howth? Natürlich mit dem Schiff. Schließlich ist dieses charmante kleine Küstendorf ein Mekka für Segler. Mit Dublin Bay Cruises können Sie von Dun Laoghaire aus mit dem Schiff nach Howth reisen. Am Pier warten zahlreiche erstklassige Möglichkeiten, um Meeresfrüchte zu genießen – von leichten Tapas über Gourmentmahlzeiten bis hin zu klassisch-salzigen Fish and Chips im Beshoff’s.

Howth ist von einer entspannten Atmosphäre geprägt. Viele Besucher möchten hier eigentlich gar nicht mehr weg.

Spazieren Sie den Pier entlang, nehmen Sie ein Boot auf die winzige Insel Ireland’s Eye oder unternehmen Sie eine längere Wanderung um Howth Head auf dem atemberaubenden Rundwanderweg Howth Cliff Loop.

Halten Sie hier inne und blicken Sie hinaus aufs Meer – man kann die Wikingerschiffe, die hier 819 ankamen, fast vor Augen sehen. Die Zeiten der Nordmänner mögen längst vorbei sein, aber Howth Castle, dessen Geschichte bis ins Jahr 1235 zurückreicht, lässt Sie dennoch einen Hauch der Vergangenheit spüren. Tickets für das Schloss müssen im Voraus gebucht werden, aber die Parkanlagen sind kostenlos zugänglich. Hier finden Sie einen riesigen Dolmen aus der Steinzeit, der unter dem Namen Aideen’s Grave bekannt ist.

Malahide

Das wunderschöne Anwesen von Malahide Castle bietet ein wunderbares Kontrastprogramm zu Dublins geschäftigem Treiben. Hier, in dem ursprünglichen Wald, werden Sie sich wie auf dem irischen Land fühlen. Leicht vergisst man, dass dies ein kleines Dorf an der Küste nördlich des Stadtzentrums ist. Die Erkundung der knapp 9 Hektar großen Parkanlage ist eine wahre Freude – der Höhepunkt jedoch ist das Schloss selbst. Die Geschichte des riesigen Gebäudes mit den Türmen reicht bis ins Jahr 1175 zurück und seit über 800 Jahren befindet es sich im Besitz der Familie Talbot. Fans von Geheimnissen und Intrigen kommen hier auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. 

Die Legende will es, dass sich am Morgen der Schlacht am Boyne im Jahr 1690 vierzehn Mitglieder der Talbot-Familie zum Frühstück zusammenfanden. Bis zum Abendessen waren dreizehn von ihnen tot.

Nach der Besichtigung des Schlosses lohnt sich der kurze Spaziergang in den Küstenort Malahide selbst. Dieses vornehme Städtchen mit der georgianischen Architektur, dem Jachthafen, dem Strand und zahlreichen kleinen Cafés und Pubs ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge von Dublin aus. Dennoch lohnt an einem derart einladenden Ort natürlich auch die ein oder andere Übernachtung!

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