Das irische Wetter

Nicht zu warm und nicht zu kalt – ist das irische Klima genau richtig?

In Irland reden alle über das Wetter. Man diskutiert am Supermarktausgang über die Regenrichtung oder sinniert am Tresen einer Bar darüber, warum es im März 24 Grad hat.

Das irische Wetter kann unvorhersehbar sein, deshalb reden wir gerne darüber. Ständig.

Das irische Klima wird hauptsächliche vom Atlantik beeinflusst. Daher ist die Insel nicht denselben extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt wie andere Länder auf diesem Breitengrad. Die Durchschnittstemperatur liegt bei milden 10 °C.

Der Nordatlantikstrom, eine große warme Meeresströmung, sorgt für milde Wassertemperaturen. Die Hügel und Berge in den Küstenregionen schützen den Rest der Insel vor dem starken Wind, der vom Meer kommt.

Das Wetter in Irland kann sich zwar schnell ändern, ist aber selten extrem.

Die Jahreszeiten Frühling und Sommer

Im Frühling, von Februar bis April, liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur zwischen 8 und 12 °C. April wird als besonders angenehm betrachtet. Im Sommer, von Mai bis Juli, liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur zwischen 18 und 20 °C.

In den wärmsten Monaten, Juli und August, ist es am Tag 18 Stunden lang hell. Dunkel wird es erst nach 23 Uhr. Wenn Sie Leute in Irland von legendären langen Abenden erzählen, dann meinen sie das wortwörtlich.

Die Jahreszeiten Herbst und Winter

Im Herbst, von August bis Oktober, liegen die Höchsttemperaturen zwischen 14 und 18 °C. Der September wird als milder, gemäßigter Monat betrachtet.

Im Winter liegt die Lufttemperatur im Land normalerweise bei 8 °C. Die kältesten Monate sind Januar und Februar. Die Temperatur fällt zeitweise unter null Grad, und abgesehen von wenigen Ausnahmen schneit es kaum.

Die beste Zeit für einen Irlandurlaub

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für einen Urlaub in Irland. In den Sommermonaten ist Hochsaison für Touristen. Sie genießen die langen sonnigen Abende, die blühenden Parks und die Möglichkeit in den Cafés draußen zu sitzen. Außerdem finden im Sommer überall Festivals statt.

Herbst und Frühling sind Nebensaison. Im Herbst sind die Wege mit bronzefarbenen Blättern bedeckt und im Frühling erleben Sie, wie die Natur erwacht und die Blumen aufblühen. An einem klaren, kalten Wintertag kann man bei einer Wanderung durch einen Nationalpark die Natur von ihrer beeindruckendsten Seite sehen.

Wetterfreundliche Garderobe

Fragen Sie sich, welche Kleidung Sie einpacken sollen? Sie müssen flexibel sein. Entscheiden Sie sich also für Schichten, die Sie, wenn das Wetter sich ändert, an- oder ausziehen können. Bringen Sie auch im Sommer einen Pullover mit, wasserfeste Kleidung für alle Aktivitäten im Freien, eine Sonnenbrille, bequeme Wanderschuhe und einen Regenschirm.

Lassen Sie sich nicht täuschen: Sie brauchen im Sommer unbedingt eine Sonnencreme. Wenn die Sonne in Irland scheint, dann ist sie ziemlich stark. Wählen Sie also einen hohen Lichtschutzfaktor und packen Sie Ihren Sonnenhut ein. Den Wetterbericht für die nächsten Tage finden Sie bei Met Éireann.

Okay, es regnet in Irland, aber der Regen hält selten lange an. Sie können also entweder geeignete Kleidung anziehen oder in einem gemütlichen Pub Zuflucht suchen, bis der Regenschauer vorbei ist. Welche Strategie wir bevorzugen, können Sie sich sicher vorstellen.